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Binance: Förderung des United Nations Development Programme

Das United Nations Development Programme (UNDP) arbeitet künftig mit der von der Kryptobörse Binance betriebenen Blockchain Charity Foundation (BCF) zusammen. Ziel ist der Kampf gegen Armut auf der Welt, maßgeblich vorgegeben durch die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Es scheint, als haben die UN das Blockchain-Ökosystem als Verbündeten in ihrem Bestreben für eine bessere Welt gefunden.

Tobias Schmidt
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Beitragsbild: shutterstock, PR (2)

Das United Nations Development Programme (UNDP), ein Ausschuss der Vereinten Nationen, will sich offenbar stärker mit der Blockchain-Technologie befassen. Das Programm, das wie die Generalversammlung in New York sitzt, ist mit der Förderung von Entwicklungsländern, allen voran den am stärksten unterentwickelten Ländern der Welt betraut.

Maßstäbe für die Bemühungen, die Verhältnisse in den betroffenen Ländern besser zu gestalten, sind die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Als Ziele für nachhaltige Entwicklung, die bis 2030 erreicht werden sollen, sind unter anderem die der Kampf gegen Hunger, die Verbesserung der Gesundheit, der freie Zugang zu Bildung und die Gleichberechtigung der Frau angegeben.

Die Blockchain als Hilfsmittel um Gutes in die Welt zu bringen

Um an der weiteren Umsetzung der Ziele zu arbeiten, will das United Nations Development Programme nun offenbar auch die Blockchain-Technologie zu Hilfe nehmen. Am Rande der gerade stattfindenden Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündete das UNDP eine Partnerschaft mit der Blockchain Charity Foundation (BCF), die sich dem Einsatz der Blockchain zu humanitären Zwecken verschrieben hat. Die BCF ist eine Stiftung, die die weltweit größte Kryptobörse Binance ins Leben gerufen hat.

Wie das Nachrichtenmagazin Forbes berichtet, ist die neue Chefin der Blockchain Charity Foundation, Helen Hai, davon überzeugt, dass die gesetzten Ziele nur mit der Blockchain erreicht werden können. Vor allem bei der Finanzierung humanitärer Projekte in unterentwickelten Ländern sieht sie Blockchain-Anwendungen als wertvolle Instrumente an.

„Binance möchte Brücken zu industrialisierter, wirtschaftlicher Entwicklung mit den globalen Kapitalmärkten bauen. Es geht also nicht nur darum, dass Kryptowährung und Wohltätigkeit Hand in Hand gehen. Kryptowährungen können ein moderner Beschleuniger für die wirtschaftliche Integration in die globalen Märkte sein“,

so Hai gegenüber Forbes.

Warum startet Binance eine Charity Foundation?

Hai führt zudem an, dass die Lage für humanitäre Hilfswerke aktuell schwierig ist, da an vielen Stellen das Geld fehle. Zudem sehe es der Spender ungern, wenn ein großer Teil des gespendeten Geldes in die Selbsterhaltung der Hilfswerke fließt. Indem die Blockchain die Verarbeitungskosten reduziert, bliebe so mehr von den Mitteln für den eigentlichen Verwendungszweck übrig. Die Blockchain als Charity-Modell – man darf gespannt auf die weitere Entwicklung sein.

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