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3 Fragen an Benjamin Meyer, habt ihr den Bitcoin-Bärenmarkt kommen sehen?

Benjamin Meyer ist Co-Founder und COO von Coinformation, einem Krypto-Analysehaus aus Düsseldorf. Mit BTC-ECHO spricht der Analyst über den Bitcoin-Bärenmarkt, das Langzeitwertversprechen von Coins und Token und ob man den Terra-Crash hätte ahnen können.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin Münze mit Bullen und Bären im Hintergrund

Beitragsbild: Shutterstock

| Ein Auszug aus dem BTC-ECHO Experts Podcast mit Benjamin Meyer von Coinformation. Haben sie den Bärenmarkt erahnt?

Das Interview ist ein Auszug aus dem aktuellen BTC-ECHO Experts Podcast, geführt von Chefredakteur Sven Wagenknecht.

Podcast

BTC-ECHO: Bevor wir auf einzelne Metriken eingehen, würde mich interessieren, ob ihr bereits Ende letzten Jahres einen derart heftigen Bärenmarkt habt erahnen können?

Benjamin Meyer: Also Ende letzten Jahres leider noch nicht, da sind wir erst gestartet. Aber natürlich konnten wir gerade in der letzten Zeit Bewegungen feststellen. Insbesondere der Total Value Locked ist hier eine Metrik, die uns dabei sehr geholfen hat. Einerseits konnten wir den Terra-LUNA-Crash frühzeitig erkennen. Aber eben auch den Crash im Juni. Diesen haben wir an der stärkeren Aktivität und dem stärkeren Ausfluss aus dem Markt vorhersagen können.

BTC-ECHO: Was mich an dem aktuellen Bärenmarkt interessieren würde: Woran erkennt ihr eigentlich die maßgeblichen Faktoren, um so einen Markt wirklich als Bärenmarkt bezeichnen zu können?

Benjamin Meyer: Das sind verschiedene Faktoren. Natürlich eben der angesprochene Total Value Locked, also das Kapital, das im Markt gelockt ist. Dieser Wert spiegelt das Vertrauen wider. Außerdem stellen wir in der aktuellen Situation fest, dass sehr viele makroökonomische Faktoren am Werk sind. Das heißt, wir haben den die Situation am Gesamtmarkt sowie die Inflation, die gewisse Risiken mit sich bringt. Investoren scheuen dann riskante Anlagen und gehen eher zu den sicheren Häfen. Somit eben auch aus Kryptowährungen raus.

BTC-ECHO: Du hattest Terra LUNA ja bereits angesprochen. Kurz vorher habt ihr sehen können, dass da was im Argen liegt. Woher kam die Erkenntnis, dass das Ökosystem einbrechen könnte?

Benjamin Meyer: Wir schauen generell auf langfristige Faktoren. Wir schauen uns die Fundamentalwerte an und leiten daraus das langfristige Wertpotenzial ab. Auf dieser Basis schauen wir aber auch, welche Metriken sich außerhalb der üblichen Volatilität bewegen. In dem Fall war es jetzt speziell so, dass der Total Value Locked im Anchor-Protokoll in kürzester Zeit extrem verringert hat und so eben diese Abwärtsspirale ausgelöst hat.

Hier entlang zu einer ausführlichen Analyse des Terra-LUNA-Crashs.

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