Bitcoin-Adaption Australien: Bitcoin künftig am Postschalter erhältlich
Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Quelle: Shutterstock

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Die Krypto-Adaption in Down Under macht erneut einen Kängurusprung nach vorne. Bitcoin können nun auch am Postschalter erworben werden.

Australischen Hodlern steht künftig eine komfortable Option offen, um ihre Krypto-Vorräte aufzustocken. Denn eine Kooperation zwischen der örtlichen Krypto-Börse Bitcoin.com.au und der Australia Post gestattet den Kauf von Bitcoin in der heimischen Postfiliale.


Laut einem Bericht des örtlichen Krypto-Nachrichtenportals Australian FinTech ist der Service seit dem 24. Juni in 3.500 Postfilialen verfügbar. Kunden von Bitcoin.com.au müssen ihre Bitcoin-Bestellung dabei zunächst über das Internet bei der Krypto-Börse aufgeben. Danach haben sie zwei Stunden Zeit, um diese am Postschalter zu bezahlen. Ether kann ebenfalls auf diesem Weg erworben werden.

Bitcoin.com.au-CEO Holger Arians glaubt, dass diese Partnerschaft dazu beitragen könnte, etwaige Hemmschwellen im Umgang mit Kryptowährungen abzubauen:

Für viele Menschen fühlt sich der Kauf von Bitcoin in einer australischen Postfiliale sicherer an, als eine Online-Überweisung – insbesondere für Erstkäufer. Wir sind stolz auf diese Partnerschaft und möchten der Australia Post für ihre anhaltende Offenheit gegenüber neuen Technologien danken.

Seit kurzem haben Bitcoin-Enthusiasten aus Down Under unterdessen einen weiteren Grund, um sich mit der Kryptowährung Nr. 1 einzudecken. Denn dank einer Kooperation zwischen dem Bezahldienstleister Centrapay und einem asiatischen Coca-Cola-Abfüller, lässt sich das beliebte Kaltgetränk an 2.000 Automaten in Neuseeland und Australien mit Bitcoin bezahlen. Erforderlich hierfür ist die Sylo Smart Wallet von Centrapay.


Österreichische Post ebenfalls auf Krypto-Kurs

Die Australia Post ist indes nicht die einzige Postgesellschaft, die aktiv an der Bitcoin-Adaption beteiligt ist. Schließlich ließ ihre Schwesterorganisation in Österreich bereits im Februar 2019 in ausgewählten Postfilialen Bitcoin-Automaten aufstellen. Verfügbar ist der Service für Postkunden in Villach, Bregenz, Salzburg und Innsbruck. Er kam durch eine Partnerschaft mit dem Krypto-Unternehmen Kurant zustande.

Doch damit nicht genug. Denn seit kurzem bietet die Österreichische Post ebenfalls neue, sammelbare Krypto-Briefmarken an. Diese Digital Collectibles umfassen einerseits eine gewöhnliche Briefmarke sowie ein Blockchain-basiertes Duplikat. Letzteres ermöglicht das Anlegen einer Briefmarkensammlung in einer Krypto-Wallet. Die Marken kommen in vier verschiedenen Motiven, sie werden insgesamt 240.000-fach aufgelegt.

Bitcoin-Automaten weltweit verbreitet

Auch jenseits von Postämtern eröffnen sich Hodlern zunehmend neue Möglichkeiten für den Erwerb von Kryptowährungen in der Alltagswelt. Denn laut der Webseite Coin ATM Radar stieg allein die Verfügbarkeit von Bitcoin-Automaten im vergangenen Jahr um stolze 70 Prozent. Am 25. Juni stehen demnach weltweit 8.366 Maschinen zur Verfügung.

Mit 50 Automaten ist Deutschland in diesem Rating indessen weiterhin weit abgeschlagen. Hierzulande haben Bitcoin-Automaten schließlich einen schweren rechtlichen Stand.  Das Kammergericht Berlin hatte zwar ein älteres Verbot der Maschinen aufgehoben. Im März entzog die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dem Betreiber von 24 Automaten dennoch die Betriebserlaubnis.


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