Centrapay Coca-Cola-Automaten in Down Under unterstützen bald Bitcoin (BTC)
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Ein Bitcoin-Automat steht neben einem Coca-Cola-Automat

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Echte Hodler müssen jetzt ganz stark sein: In Australien und in Neuseeland kann an Coca-Cola-Automaten künftig mit Bitcoin bezahlt werden.

Während es mit der Bitcoin-Akzeptanz hierzulande noch schleppend voran geht, können Bitcoiner auf der anderen Seite des Erdballs BTC zumindest dazu benutzen, ihren Durst zu stillen. Künftig kann an über 2.000 Coca-Cola-Automaten in Australien und Neuseeland digitales Gold gegen die Kapitalistenbrause getauscht werden. Möglich macht das eine Kooperation zwischen dem australischen Bezahldienstleister Centrapay und keinem geringeren als dem Unternehmen Coca-Cola Amatil. Coca-Cola Amatil ist der größte Getränke-Abfüller und -Vertreiber im asiatisch-pazifischen Raum.

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Bitcoin zu besitzen allein reicht indessen nicht aus, um von der neuen Bezahloption Gebrauch machen zu können. Durstige Antipoden mit Krypto-Affinität müssen dazu die Sylo Smart Wallet nutzen, ein Produkt von Centrapay. Dann ist die mit Bitcoin bezahlte Coca Cola nach der Getränkeauswahl nur noch einen QR-Code-Scan weit entfernt.

Centrapay CEO Jerome Faury lässt es sich nicht nehmen, daraus auch einen Bonus angesichts der Coronavirus-Pandemie zu konstruieren. Das Bezahlen per QR Code habe „den zusätzlichen Vorteil, dass es den physischen Kontakt verringert und die Hygieneprobleme angeht, die uns allen aufgrund von COVID-19 bewusst geworden sind“. Dass Kontaktübertragungen bei Covid-19 offenbar, zumindest laut Daten des Robert-Koch-Instituts, kaum eine Rolle spielen – geschenkt. Mysophobe Cola-Käufer düfte das Angebot dennoch ansprechen.

SYLO-Kurs steigt um über 50 Prozent

Die Sylo Wallet bietet neben der Verwahrung von Bitcoin und Co. auch weitere Funktionen. Neben P2P-Messaging bietet die Wallet – Kenner der Szene dürfte das kaum überraschen – ein eigenes Ökosystem samt Krypto-Token, SYLO. Dieser soll auch dem Management der eigenen digitalen Identität dienen:

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Bei Centrapay arbeiten wir daran, eine Zukunft zu schaffen, in der der Einzelne die Kontrolle über seine eigenen Daten und seine digitale Identität hat. Marken können direkt und auf ethische Weise mit den Menschen in Kontakt treten und sie in die Lage versetzen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, während sie gleichzeitig ihre Einzelhandels- und anderen Vertriebspartner unterstützen,

lässt sich Jerome Faury in der Pressemitteilung vom 8. Juni zitieren.

Angesichts der jüngst verkündeten Kooperation nimmt es wenig Wunder, dass SYLO am Tag der Bekanntgabe einen enormen Kurssprung machte: Zu Redaktionsschluss handelt SYLO – der bislang nur auf der Bitcoin-Börse KuCoin gelistet ist – bei 0,007 US-Dollar. Damit konnte SYLO binnen 24 Stunden um stolze 55 Prozent zulegen. Wie nachhaltig sich das Wachstum gestalten wird, ist offen: Erste Anzeichen von „buy the rumor, sell the news“ sind bereits erkennbar. Das All-Time-High, das der noch sehr junge ERC-20-Token am 9. Juni bei 0,0073 US-Dollar ausbildete, konnte vorerst nicht gehalten werden.


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