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Am NFT-Puls Gelebte Token-Kultur auf der NFTBerlin

Abzocke, 0815-JPEGs, Scam: Auf der NFTBerlin wurde mit vielen Vorurteilen aufgeräumt. Die Token-Kultur lebt – oft da, wo man es gar nicht vermutet.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Zeitguised

| NFT-Ausstellung im Cage-Club der alten Münze, Berlin.

Wie anfangen? Weitermachen, wo man vor der Pandemie stehen geblieben ist? Neustart? Auch wenn es sich so anfühlte, die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Welt dreht sich weiter, die digitale in gewohntem High-Speed. Vieles musste im Covid-gelähmten Lebenskapitel zurückgedrängt werden, hat sich angestaut und wartet ungeduldig auf den Moment, wie eine kräftig geschüttelte Flasche Wasser überzusprudeln. Nach Quarantäne-Endlosschleifen öffneten sich im Mai zum ersten Mal die Türen zur NFTBerlin, einer Konferenz, die sich dem breiten Spektrum NFTs widmete. Nach zwei Tagen Kunst, Party und Austausch wurde deutlich: Es gärt im Space.

Im NFT-Maschinenraum

125 Speaker, 1.000 Besucher:innen so bunt wie der NFT-Sektor. Kunst, Games, Live-Mintings, Web3, Finance, Infrastruktur. Kaum ein Thema, das zwischen dem 25. und 27. Mai ausblieb. In der alten Münze in Berlin kam auf drei Ebenen – und einigen versteckten Gängen – zusammen, was im Tab-Zwang meist lose nebeneinander hängt. BTC-ECHO war als Medienpartner live vor Ort.

Einer der Vortragssäle der NFTBerlin, Bild: Axl Jansen

NFTs sind vieles und vieles kann NFT sein, das wurde anhand der über 4.000 in fluoreszierenden Flatscreen-Arrangements ausgestellten digitalen Kunstwerke der angeschlossenen Ausstellung “The new Gestalt” deutlich. Darunter Werke von Metawalls, Cro, Jesse Draxler oder Kim Asendorf, Leihgaben von KanoseiMetaGallery, FlamingoDAO und zahlreiche CryptoPunks. In der Größenordnung und Vielfalt wohl einmalig.

Ditt is Berlin

Und über allem immer die Fragen: Wo stehen wir, wo wollen wir hin? NFTs leben vom Austausch, von Kollaborationen, Vernetzungen und Visionen. Vom Aufbruch ins Ungewisse. Diesen Geist hat die Konferenz gelebt, hemdsärmelig, mit Witz, Charme, aber straff und fokussiert.

Dafür haben illustre Speaker wie Aave-Gründer Stani Kulechov, Tron-Kopf Justin Sun oder Timeless-CEO Jan Karnath gesorgt. Wer sich aus dem dicht gepackten Programm ausklingen wollte, ließ sich bei kühlen Getränken im Hof die Sonne auf den Pelz scheinen. Oder einfach treiben.

Der Auftakt: gelungen. Berlin wurde auf die NFT-Landkarte gesetzt. Nächstes Jahr geht es in die nächste Runde, bis dahin dürfte sich viel Neues angestaut haben.

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