Alles im Blick Die wichtigsten Krypto-News der Woche
Marlen Kremer

von Marlen Kremer

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dekorativer Kaffee mit Latte-Art vor zusammengefalteter Zeitung auf Holztisch.

Quelle: Shutterstock

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Krypto-Börse FTX baut eigenen NFT-Marktplatz; Polkadot kündigt Parachains an; G7-Staaten entwickeln Plan für CBDC; USA ist größte Mining-Nation der Welt und SEC wohl vor Genehmigung von Bitcoin ETF – das sind die Top-News der Woche.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

Krypto-Börse FTX lanciert eigenen NFT-Marktplatz

Nachdem FTX zuvor schon Inhouse-erstellte Token unterstützt hatte, verkündete die Krypto-Börse nun einen neuen NFT Marktplatz auf Solana. Obwohl der neue Marktplatz zuerst nur für US-Kunden zugänglich ist, plant FTX, in naher Zukunft auch Ethereum-basierte NFT zu akzeptieren.

Gegenüber BTC-ECHO ließ FTX-US-Chef Brett Harrison verlauten, dass es auf dem NFT-Markt noch viele Verbesserungspotenziale gäbe. Dabei möchte die Krypto-Exchange-Plattform eine der Spitzenreiterinnen sein, die den NFT-Markt für den Mainstream öffnet. Dazu kooperiere die Börse direkt mit den Gründern von Solana.

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Polkadot kündigt Parachains an

Nach der Korrektur im Mai ließ der Polkadot-Kurs diese Woche nicht viel zu Wünschen übrig. Ein möglicher Grund dafür könnte eine Bekanntgabe auf der Sub0-Konferenz gewesen sein. Denn dort kündigte Polkadot die vom Krypto-Space heiß ersehnten Parachains an. Diese sind zusätzliche Blockchains, die parallel zur Haupt-Blockchain verlaufen.

Fast fünf Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung des dazugehörigen Whitepapers entschieden die Gründer Gavin Wood und Robert Habermeier, dass die Polkadot Blockchain nun bereit sei. Die Auktionen für Slot auf diesen Parachains werden demnach in zwei Schritten vollzogen: Ab dem 11. November mit einer Auktion pro Woche und ab dem 23. Dezember mit einer Auktion alle zwei Wochen.

Mehr Informationen findet ihr hier.

G7-Staaten machen gemeinsame CBDC-Sache

Die am meisten entwickelten Volkswirtschaften der Welt entschieden bei einem Treffen, nach welchen Kriterien digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) eingeführt werden sollten. Dabei legten die sieben Nationen den Schwerpunkt vor allem auf die unterstützende Funktion von CBDCs.


Die eindeutige Aussage lautete, dass digitale Zentralbankwährungen Bargeld nicht ersetzen sollte. Mögliche Risiken sollen hierbei ausgeschaltet werden. Dafür gebe es strenge Standards, die digitales Zentralbankgeld erfüllen müsse – während China schon fleißig an dem E-Yuan herumdoktert, bleibt es für die G7-Nationen erst einmal bei Diskussionen.

Mehr dazu in diesem Artikel.

USA hat die Nase im Bitcoin-Mining vorn

Mining-Platzhirsch China war gestern. Diese Rolle gebührt nun ganz offiziell den USA. Denn das chinesische Mining-Verbot führte dazu, dass andere Nationen in der Bitcoin-Mining-Weltmeisterschaft konkurrieren – und China ist nur Zuschauer.

Während China im September 2019 noch um die 75 Prozent der Hash Rate zum Bitcoin-Netzwerk beisteuerte, steht die Ziffer nun auf Null. Der Hash-Anteil der USA liegt dabei aktuell bei rund 35 Prozent. Dabei gilt es als unwahrscheinlich, dass tatsächlich alle in China ansässigen Mining-Unternehmen vom Netz gegangen sind – gut möglich, dass diese ihre Identität lediglich gut über VPN verschleiern.

Mehr darüber könnt ihr hier lesen.

Genehmigung des Bitcoin-ETF zum Greifen nah

Bloomberg zufolge verkündete eine anonyme Insiderquelle aus der SEC, dass die Behörde einen Bitcoin-Indexfonds nicht mehr verbieten würde. Parallel knackte der Bitcoin-Kurs die 60.000 US-Dollar-Marke. Auch ein Bestreben der Nasdaq an die SEC gelangte jüngst an die Öffentlichkeit – demnach fordert die Börse die SEC auf, den Valkyrie Bitcoin ETF schnellstmöglich zu bewilligen.

Seit Jahren war der Krypto-Space auf einer Durststrecke in Sachen Bitcoin-ETF. Mit der immer weiter steigenden Massenadoption von Kryptowährungen sind jedoch die ursprünglichen Gründe des Verbots – Volatilität und die Anfälligkeit zur Marktmanipulation – nicht mehr zeitgemäß.

Mehr davon erfahrt ihr hier.


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