Fast ein Jahr nach dem ursprünglichen Antrag treibt 21Shares seinen geplanten Injective ETF in den USA weiter voran. In einer aktualisierten Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC konkretisiert der Vermögensverwalter erstmals wichtige Details zu dem Produkt.
Injective ETF soll an die Nasdaq
Bereits im Oktober 2025 hatte 21Shares den ersten Antrag für ein entsprechendes Fondsprodukt bei der SEC eingereicht, ließ damals allerdings noch offen, an welcher Börse die Anteile gehandelt werden sollen. In der neuen Fassung nennt das Unternehmen nun die Nasdaq Stock Market LLC als geplanten Handelsplatz.
Auch bei der Berechnung des Fondswerts gibt es eine Änderung. Der ursprüngliche Antrag sah noch einen Referenzkurs von CME CF Benchmarks vor, nun soll sich der ETF stattdessen dem FTSE Injective Index folgen. Für die Verwahrung der INJ setzt 21Shares derweil auf Coinbase Custody und BitGo Bank & Trust. Darüber hinaus konkretisiert die neue Einreichung die Ausgabe und Rücknahme der ETF-Anteile und sieht dafür sogenannte Baskets mit jeweils 10.000 Anteilen vor, die gegen entsprechende Mengen an INJ erstellt oder zurückgenommen werden können.
Staking bleibt wichtiger Bestandteil
Keine grundlegende Neuerung ist dagegen das geplante Staking, dessen genaues Modell 21Shares jetzt noch einmal genauer beschrieben hat. Demnach will der Vermögensverwalter 40 bis 60 Prozent der gehaltenen INJ staken und damit neben der Kursentwicklung zusätzliche Erträge ermöglichen. Es gilt jedoch eine Unbonding-Periode von 21 Tagen für die gestakten Rewards.
Anders als die bisherigen ETF-Produkte auf den Bitcoin-, Ethereum-, oder Solana-Kurs zeichnet sich der Injective-Fonds von 21Shares durch die vergleichsweise geringe Marktkapitalisierung des Coins in Höhe von nicht einmal 800 Millionen US-Dollar aus. Wann der entsprechende ETF dann an der Nasdaq gehandelt werden kann, steht mit der aktualisierten Einreichung allerdings noch nicht fest.

