New York Finanzaufsicht ändert Richtlinien der BitLicence

Anna Shemyakova

von Anna Shemyakova

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Anna Shemyakova

Anna Shemyakova ist freie Journalistin für mehrere Zeitungen, Magazine und Online-Medien. An Blockchain-Technologien interessiert sie, wie dezentrale Systeme Beteiligung und Kontrolle umstrukturieren können.

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Die Geschäftslizenz für Kryptowährungen – die BitLicence – wurde seit der Einführung 2015 nicht mehr von der New Yorker Finanzaufsicht überarbeitet. Das soll sich nun ändern. Insbesondere die Richtlinien für Listings werden aktualisiert.

Seit die New Yorker Finanzaufsicht (NYDSF) vor fünf Jahren mit der Vergabe der BitLicence im US-Bundesstaat begann, zogen sich viele Krypto-Unternehmen aus dem New Yorker Markt zurück. Kraken, Paxful oder Bitfinex verließen damals mit einigen anderen Krypto-Firmen den Bundesstaat. Besonders für Start-ups waren die Gebühren zu hoch: 5.000 US-Dollar für die Bewerbung und bis zu 100.000 US-Dollar für die Ausstellung der Lizenz, die den individuellen Rechtsrahmen zur Regulierung von Unternehmen der digitalen Währungsbranche festlegt. Auch mussten sich die Unternehmen jedes Mal aufs Neue bewerben, wenn sie einen neuen Service lancierten. Nun sollen die Bestimmungen überarbeitet werden.

24 Unternehmen halten die Lizenz heute, darunter Coinbase, Square oder Circle. Alleine acht Lizenzen vergab die Behörde in diesem Jahr. „Die Zahl der auf dem Markt verfügbaren Coins wächst, heißt es in der Mitteilung vom 11. Dezember. „Wir müssen Klarheit und Effizienz schaffen, um sicherzugehen, dass die Regulierung von virtuellen Währungen der Realität entspricht.

Unternehmen zertifizieren neue Coins ohne Finanzaufsicht

Die großen Änderungen betreffen das Eintragen von Aktien im Handelsregister. Alle zugelassenen Token werden dabei von der New Yorker Finanzaufsicht auf einer Webseite zusammengefasst. Mit den aufgelisteten Coins kann ohne Zustimmung der Finanzbehörde gehandelt werden. Zudem plant die Behörde die Erarbeitung einer Rahmenordnung für Coin Listings. Das Regelwerk ermöglicht Lizenznehmern, neue Coins selbst zu zertifizieren, sollten diese nicht in der vorherigen Liste enthalten sein. Dazu muss das Unternehmen lediglich schriftlich mitteilen, wozu und wie es die neuen Coins nutzen will.

Token, die momentan für die Liste in Frage kommen, sind Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Ethereum Classic (ETC), Litecoin (LTC), Ripple (XRP), Paxos Standard (PAX) und Gemini Dollar (GUSD).

Ausgestellte BitLicences verbleiben

Die bestehenden Lizenzen bleiben erhalten, Unternehmen müssen sich somit nicht neu bewerben. Bis Ende Januar 2020 nimmt die Finanzbehörde Kommentare entgegen, auch können Lizenznehmer bereits Vorschläge für die Adaption weiterer Coins senden.

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