Medienberichte: Südkorea steht offenbar vor ICO-Regulierung

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Teilen

Quelle: Korean Flag in Village via Shutterstock

BTC9,812.60 $ 2.28%

Laut übereinstimmenden Medienberichten soll Südkorea beschlossen haben, alle Arten von Initial Coin Offerings (ICO) zu verbieten. Dies gab die Regulierungsbehörde am Freitag bekannt. Auf den Handel mit Kryptowährungen in Südkorea hat dies jedoch keine direkten Auswirkungen.

Am Freitagmorgen berichteten verschiedene internationale Medien, darunter die Nachrichtenagentur Reuters, CNBC, der Business Insider und die Financial Times, übereinstimmend von der Ankündigung der Financial Services Commission (FSC) Südkoreas, alle Arten des Geldeinsammelns zu verbieten, die auf Kryptowährungen basieren. Die Kommission habe „ernsthafte Bedenken darüber, dass aktuell Marktvermögen in eine unproduktive, spekulative Richtung verschoben wird.“ Die Entscheidung sei von der FSC nach einem Treffen mit Vertretern des Finanzministeriums, der südkoreanischen Zentralbank Bank of Korea sowie mit der südkoreanischen Steuerbehörde gefällt worden.


„Geld mittels ICOs einzusammeln scheint rund um den Globus zuzunehmen und unsere Beobachtung ist es, dass die Anzahl an ICOs auch in Südkorea ansteigt“, werden die Regulierer zitiert. Finanzinstitutionen oder sonstigen Akteuren, die an der Durchführung eines ICOs beteiligt sind, drohen „harte Strafen“, heißt es zudem, ohne die Natur dieser Strafen weiter auszuführen.

Als Hauptgrund für die drastischen Maßnahmen in Südkorea kann die zunehmende Angst vor Betrug und finanziellen Scams gesehen werden, welche Südkoreas Offiziellen Sorgen bereitet. Das bloße Verbot von ICOs lässt jedoch nicht automatisch darauf schließen, dass der sonstige Handel mit Kryptowährungen in Südkorea in irgendeiner Weise ebenfalls eingeschränkt werden könnte. Eine ähnliche Entwicklung wie vor zwei Wochen in China erscheint damit höchstgradig unwahrscheinlich. Dementsprechend reagierten die Krypto-Kurse Stand Freitagmittag auch nur mit kleineren Ausschlägen nach unten. Die Ankündigung impliziert jedoch, dass die Vorsichtsmaßnahmen der südkoreanischen Regierung auch eine stärkere Überwachung und Kontrolle des Krypto-Marktes beinhalten, um Händler und Investoren effektiver vor möglichem Missbrauch schützen zu können.

BTC-ECHO

Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY
ANSTEHENDE EVENTS

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany

Deine Vorteile:

– Einfache Kontoeröffnung (auch mobil)

Sofort Bitcoin handeln

– Kreditkarten- und Paypalzahlung möglich

– Kostenloses Demokonto

CFDs bergen Risiken. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.