McDonalds, Nestlé und Co. testen Blockchain für Werbung
Blockchain, McDonalds, Nestlé und Co. testen Blockchain für Werbung

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McDonalds, Nestlé und Co. testen Blockchain für Werbung

Die Blockchain Technologie hat schon in vielen Lebensbereichen für mehr Transparenz und Effizienz gesorgt. Kein Wunder also, dass die Technologie auch im Sektor der digitalen Werbung mit Mehrwert Verwendung findet. Die in Großbritannien ansässige, branchenübergreifende Organisation JICWEBS hat nun neue Teilnehmer an ihrem Blockchain-Pilotprojekt für digitale Werbung bekannt gegeben. Zu den großen Teilnehmern gehören beispielsweise Nestlé, O2 und McDonalds.

Das Ziel von JICWEBS ist die Entwicklung von hohen Standards für den digitalen Anzeigenhandel. So könnte sich die Kaufkraft auf der Basis des Vertrauens erhöhen. Zudem arbeitet das Unternehmen mit seiner Blockchain-Lösung daran den Online-Betrug zu verringern und die Anzeigensichtbarkeit zu maximieren. Ferner geht s auch darum die Anzeigen in einer sicheren Markenumgebung zu platzieren. Im Pilotprojekt des Unternehmens aus Großbritannien haben zunächst Nestlé, McDonald’s, Unilever, Virgin Media und ihre Agenturen teilgenommen. Mittlerweile ist der Kundenstamm auf 22 Agenturen herangewachsen. Darunter auch GumGum, Netmums, Sky, Unilever und SMART.

Werbeprobleme mit Blockchain lösen

Die Incorporated Society of British Advertisers (ISBA), eines der Gründungsmitglieder von JICWEBS, führt zusammen mit PwC eine Studie über die programmatische Lieferkette durch. Die Studie hat zum Ziel, die Probleme der Werbetreibenden ausfindig zu machen. Die Beteiligten des Blockchain-Pilotprojekts versuchen dabei, diese Probleme mithilfe der DLT-Technologie (Distributed Ledger Technology) zu lösen. Dazu erläuterte Stephen Chester, Director of Media bei ISBA, in einem Artikel von Ledgerinsights:

Unsere eigene programmatische Transparenzstudie zur Lieferkette, die von PwC durchgeführt wurde, wird der Branche empirische Belege dafür liefern, dass sie zukünftige technologische Lösungen unterstützen und vorantreiben muss.

Pilotprojekt soll Werbekosten halbieren

In der Werbebranche ist es üblich, dass Vermittler zwischen werbetreibenden Unternehmen und werbegestaltenden Unternehmen bis zu 50 Prozent der Werbeausgaben einnehmen. Das könnte sich natürlich durch den Einsatz der Blockchain-Lösung ändern, denn diese würde die kostenintensiven Mittelsmänner überflüssig machen. Sollte das Pilotprojekt von JICWEBS und FIDUCIA sich erfolgreich zeigen, könnte die Plattform im Jahr 2020 offiziell starten.



Ganz ähnliche digitale Werbe-Entwicklungen gibt es auch beim Werbe-Blockchain-Programm des Unternehmens MediaOcean. Auch MediaOcean hat sich zum Ziel gesetzt, die Werbelandschaft transparenter und kosteneffizienter zu gestalten.

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