Dave Chapman: Keine Blase – Bitcoin geht auf 10.000 USD zu

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

Quelle: karelnoppe via Shutterstock

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Dave Chapman von Octogon Strategy, einem privaten Trading-Spezialisten aus Hongkong, glaubt dass er eine neue Reihe von Investoren sieht. Diese neue Reihe könnte den Markt der Kryptowährungen zu neuem Wachstum verhelfen.

Chapmans Unternehmen ist auf Rohstoffinvestments und digitale Währungen spezialisiert. Laut seiner neusten Beobachtung, sieht er einen neuen Zufluss an institutionellen Anlegern, die auf Octagon zukommen. Diese neuen Anleger könnten zukünftig für neuen Wachstumsimpulse verantwortlich sein.

Aufgeheizter Markt

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Aktuell findet um Bitcoin eine aufgeheizte Debatte statt. Von vielen Seiten spricht man bei der digitalen Währung von einer Blase und der Vergleich zur Tulpenmanie oder der Dot Com-Blase ist nicht weit weg.

Chapman gibt zu, dass der Markt aufgeheizt ist, doch gleichzeitig habe man es mit anderen Begebenheiten zu tun.

“Ich glaube überhaupt nicht, dass wir auf eine Blase schauen”, erklärte Chapman Bloomberg. “Ich würde sagen, dass der Markt aufgeheizt ist und dass viele Leute eine Blase erkennen und manchmal ist es wirklich schwer für mich diese Position zu verteidigen. Aber ich werde sagen, dass wir uns möglicherweise an einem Wendepunkt befinden.”

“Bitcoin wird erwachsen. Wir sehen bei Octagon Strategy aktuell einen Wechsel in der Demographie unserer Nutzer, wir haben es nun mit sehr vermögenden Akteuren zu tun, Fonds- und Asset-Managern und privaten Banken, sodass diese institutionellen Investoren dazu beitragen die Preise nach oben zu treiben.”

10.000 US-Dollar in Sicht

Die Idee, dass Bitcoin bis zum Jahresende bei 10.000 US-Dollar liegen könnte, findet Chapman keineswegs absurd.

“Ich glaube nicht, dass es undenkbar wäre bis zum Jahresende einen fünfstellige Betrag zu sehen”, fügte Chapman hinzu. “Es gab insgesamt einen immensen Zuwachs an Investments für Kryptowährungen.”

“Das gesamte Marktkapital aller Kryptowährungen im Januar lag bei 20 Milliarden US-Dollar, heute schauen wir auf 146 Milliarden US-Dollar. Innerhalb von acht Monaten sind 126 Millionen US-Dollar in den Sektor geflossen, wir haben es also mit einem aufgeheizten Markt zu tun, aber ich glaube wir sehen einen Wendepunkt, wir haben es mit einem völlig anderen Zufluss institutionellem Geldes zu tun.”

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinDesk

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