Italienische Universität will Zertifikate auf Ethereum-Blockchain speichern

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Die Universität von Cagliari in Sardinien will die Ethereum-Blockchain nutzen. Ziel dabei ist die Erzeugung von digitalen Zertifikaten, die gegen Manipulationen und Fälschungen gesichert sind. Die Idee ist allerdings nicht mehr neu.

Wie die Universität von Cagliari am 20. Juli bekannt gab, wird sie zunächst für den Informatikstudiengang ein System einführen, mit dem alle Zertifikate auf der Ethereum-Blockchain gespeichert werden. Später will man das Verfahren auf alle Studiengänge der Universität erweitern. Auf diese Weise sind die Zertifikate gegenüber Manipulationen und Fälschungen sicher. So können sich auch zukünftige Arbeitgeber sicher sein, dass die Zertifikate in jeder Hinsicht authentisch sind.

Garantie der Echtheit

Maria Del Zompo, die Direktorin der Universität von Cagliari, erklärte diesen Schritt entsprechend:

„Wir haben uns entschieden, die Echtheit der europäischen Zertifikate unserer Absolventen mit dieser Technologie zu garantieren, weil wir sie mit einem modernen, einfachen und sofortigen Werkzeug ausstatten wollen, das überall auf der Welt eingesetzt werden kann. Ein Abschlusszeugnis, ob auf Papier oder digital, wird leicht gefälscht oder verändert. Dank dieser Technologie können unsere Studenten den potenziellen Arbeitgebern auf der ganzen Welt auf einfache und kostenlose Weise die Authentizität und Integrität ihrer digitalen Zertifikate garantieren. Unser System erfordert nicht die Verfügbarkeit bestimmter Apps auf Smartphones oder den Zugriff und die Registrierung auf einer bestimmten Website. Alles geschieht auf einfache Art und mit kostenlosen Tools.“

Um diese Lösung umzusetzen, arbeitet die Universität mit dem Unternehmen Flosslab zusammen, das sich auf die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien spezialisiert hat.

Gianni Fenu, Professor für Informatik und Delegierter des Rektors für Informatik der Universität von Cagliari, ist von der Lösung begeistert. So betont er, dass die Ethereum-Blockchain dafür geschaffen ist, um komplexe Anwendungsfälle wie die Sicherung der Universitätszertifikate zu vereinfachen.

Die Ersten in Italien, aber nicht weltweit

Die Universität von Cagliari ist zwar die erste in Italien, die die Blockchain für die sichere Verwahrung wichtiger Daten entdeckt hat. Weltweit gibt es aber bereits einige Hochschulen, die dieses Prinzip bereits umsetzen. So nutzt die Universität Basel ebenfalls die Ethereum-Blockchain, um Kurszertifikate zu speichern. Die University of Melbourne hat bereits im Herbst letzten Jahres damit begonnen, die Leistungen und Abschlüsse der Studenten auf der Blockchain abzulegen. Auch das krypto-affine Malta ist mit dabei und plant, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um akademische Urkunden festzuhalten.

BTC-ECHO

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