DeFi Ist MakerDAO noch zu retten?

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Ein blaues Sicherheitsnetz

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MakerDAO steckt in der Krise. Ist das DeFi-Projekt noch zu retten? Ein Vorschlag kommt aus unerwarteter Ecke: Silk-Road-Gründer Ross Ulbricht hat sich etwas ausgedacht.

Der Crash am „Schwarzen Donnerstag“ hat dem Krypto-Markt stark zugesetzt. Im Zuge der weltweiten Corona-Verunsicherung waren die Kurse von Bitcoin, Ripple, Ether und Co. stark eingebrochen. Vor allem im Ethereum-Umfeld hatte das fatale Folgen. Der starke Einbruch des Ether-Kurses ermöglichte es, dass Bots im MakerDAO-Ökosystem Leerkäufe tätigen konnten. Da der zum MakerDAO-System gehörende Stable Coin DAI auf Ether-Rücklagen („Collaterals“) basiert, konnte der Gegenwert nicht länger gesichert werden. So konnte das DeFi-Projekt die Parität des Stable Coins Dai nicht länger gewährleisten.

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Daran schlossen sich Verluste von Investoren an, was letzten Endes dazu führte, dass sich die Maker Foundation nun vor Gericht verantworten muss. Investoren bemängeln, dass die Foundation von diesen Gefahren gewusst habe und die Investoren bewusst darüber hinweggetäuscht habe. Ganz gleich wie nun das anschließende Gerichtsverfahren ausgehen mag und ob es Rückzahlungen geben wird; das Vertrauen der Investoren in MakerDAO schwindet.

Verbesserungsvorschläge aus unerwarteter Ecke

Verbesserungsvorschläge für das angeschlagene Projekt kommt jetzt aus einer unerwarteten Richtung. Ross Ulbricht, Gründer der legendären Schwarzmarkt-Börse Silk Road, lugt hinter seinen schwedischen Gardinen vor und gibt seine Meinung zu MakerDAO ab.

In einem Blogpost teilt der Bitcoin-Pionier zunächst mit, dass er vom MakerDAO-Konzept grundsätzlich begeistert sei. Seiner Meinung nach werde jedoch die Rolle der Nutzer, die die Collaterals halten („Vault Owners“) missverstanden. Ulbircht zufolge seien diese nicht als Entitäten zu verstehen, die sich selbst Dai vom MakerDAO borgen („Borrowers“). Vielmehr treten diese, so die Ausführung des SilkRoad-Gründers, als Banken auf.

Sie halten Ether in ihren Vaults und verleihen DAI, die von Ether gestützt werden. Sie sind also viel eher Verleiher als Borrowers.

Ross Ulbricht

Selbstregulierung im MakerDAO-System

Ulbricht ist der Ansicht, dass das Hauptproblem im MakerDAO-System darin liege, dass die Foundation selbst in der Lage sei, den Smart Contract, der die Belohnungen für die Verleiher/Borrower anpasst, zu steuern. Dies erinnere eher an das Zentralbanken-System als an eine dezentrale Krypto-Organisationsform. Er setzt sich letztlich dafür ein, dass dieser Smart Contract durch einen anderen ersetzt werde, der den Borrowern Gebühren zur Belohnung auszahlt. Nur so könne man seiner Ansicht nach die Rücklagen stärken, um den Dai Stable Coin stabil zu halten. Die Gebühr wiederum sollte von Dai-Nutzern bezahlt werden, als Ausgleich dafür, dass sie den Stable Coin nutzen dürfen.

In diesem Zusammenhang sei es auch denkbar, dass die Verleiher/Borrower ihre eigene Gebühren festlegen können, um es so den Marktmechanismen zu überlassen, das MakerDAO-System zu regulieren.

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