ATB Coin muss sich vor Gericht verantworten

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der ICO ATB Coin muss sich einer Sammelklage stellen. Ihnen wird zunächst vorgeworfen, ihre Coins nicht bei der Securities and Exchange Commission angemeldet zu haben.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Phillip Horch

Am 21. Dezember hat Raymond Balestra in New York eine Sammelklage gegen ATB Coin LLC, Edward Ng (CEO) und dem Mitbegründer Herbert W. Hoover eingereicht. ATB Coin soll der Klage nach das Wertpapiergesetz verletzt haben. Die Coins seien dahingehend mit dem klaren Versprechen auf Profit veräußert worden sein, ohne sie bei der zugehörigen Stelle registriert zu haben.

So wurden die Coins mit dem Versprechen an die Investoren herausgegeben, dass die gekauften ATB Coins später einen höheren Gegenwert als die investierten Kryptowährungen aufweisen würden. Man konnte die ATB Coins mit Bitcoin, Ether und Litecoin erwerben.

ATB Coins wurden als schnelles und kostengünstiges auf der Blockchain-Technologie basierendes Bezahlsystem entwickelt. Außerdem bieten die Entwickler unter anderem eine Multicoin-Wallet an. Die insgesamt investierten Coins sollen derzeit einen Gegenwert von über 20 Millionen US-Dollar haben.

Klage gegen ATB Coin hat Signalwirkung

Bei den Klägern handelt es sich unter anderem um Investoren. Solche privaten Klagen können durchaus Signalwirkung auf die Rechtsprechung der USA haben. Die bisher ungeklärte Rechtslage bezüglich der Behandlung von Kryptowährungen und ICOs machen eine Einordnung im Rechtssystem umso schwieriger. Weitere Klagen könnten die Gerichte also durchaus zu einer offiziellen Regelung in Einklang mit der Securities and Exchange Commission nötigen.

Dass es bei ICOs ohnehin immer wieder zu Problemen aufgrund von Scams kommt, ist nichts Neues. Die bisher ungeklärte rechtliche Lage ist jedoch ein weiterer Punkt, der die Einordnung von ICOs immer wieder schwierig macht.

Während Russland so zum Beispiel eine Angleichung an die Regelungen zu Initial Public Offerings versucht hat, sieht die Lage in den USA bereits anders aus. Wie wir kürzlich berichteten, bringt Trump noch zum neuen Jahr ein Gesetz auf den Weg, das auch die Besteuerung von Kryptos & Co. betreffen könnte.

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