Huawei: Pläne für Blockchain-Smartphone

Roman Maas

von Roman Maas

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Roman Maas

Roman Maas hat in Düsseldorf seinen Magister in Anglistik und Geschichte gemacht und danach in verschiedenen Redaktionen, Verlagen und Agenturen gearbeitet. Seit 2015 ist er als freier Autor beruflich und lokal unabhängig. Kryptowährungen und Blockchain bedeuten für ihn in erster Linie eine aufregende Entwicklung mit gewaltigen Möglichkeiten für eine dezentralisierte Zukunft.

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Quelle: Happy man holding smartphone and celebrating his success over gray background via shutterstock

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Der chinesische Kommunikationsriese plant offenbar ein Smartphone zu entwickeln, um blockchain-basierte Apps massenkompatibel zu machen.

Der Smartphone-Hersteller Huawei beschäftigt sich derzeit mit der Möglichkeit, ein Modell zu entwickeln, mit dem es möglich sein soll, Blockchain-Technologien einfach und benutzerfreundlich zu verwenden. Dafür hat er sich mit dem Unternehmen Sirin Labs zusammengetan. Dies berichten anonyme Quellen laut Bloomberg. Beide Seiten bestätigten ein Treffen.

Offenbar sollen auf dem neuen Modell sowohl Android als auch SIRIN OS laufen können. So wird es möglich sein, Blockchain- und Smartphone-Apps auf zwei Betriebssystemen parallel ausführen zu können. Ein blockchain-basiertes Smartphone, auf dem entsprechende Anwendungen leicht zu bedienen sind, könnte das ausschlaggebende Element werden, das den Umgang mit der Blockchain-Technologie massentauglich machen wird.

Cold Storage Wallet und dezentrales Prüfsystem möglich

Huawei hatte im August letzten Jahres ein blockchain-basiertes Prüfsystem zum Schutz von geistigem Eigentum in P2P-Netzwerken als Patent in China angemeldet. Wahrscheinlich plant der Konzern, seine aktiven Smartphones dezentral über die Blockchain zu registrieren. Besitzer könnten dann leicht einen Eigentumsnachweis mit einem privaten Schlüssel, der über den Ledger abgeglichen wird, durchführen.

Sirin hat mit dem Finney bereits ein Smartphone in den Startlöchern, dass blockchain-tauglich sein wird. Es soll unter anderem mit einer eingebauten Cold-Storage-Wallet und einer P2P-Ressourcen-Sharing-Funktion ausgestattet sein. Dazu legt das Finney viel Wert auf Nutzersicherheit. Es liegt nahe, dass Huawei ähnliche Funktionen bei seinem Produkt anbieten wird. Mit einem Preis von 1.000 US-Dollar ist das Sirin-Smartphone allerdings weniger für den Massenmarkt konzipiert.

Huawei hat Vertrauensprobleme in den USA

Huawei ist der größte Hersteller von Telekommunikationszubehör der Welt. Schon seit ein paar Jahren arbeitet der chinesische Konzern aktiv daran, das Monopol von Apple und Samsung im Westen zu brechen. In Europa hat Huawei mit günstigen und hochwertigen Geräten bereits ein festes Standbein auf dem Markt. Der Verkaufsstart in den USA gestaltet sich hingegen schwieriger. Dort werfen ihnen Behörden und Mobilfunkanbieter vor, Amerikaner mit Spysoftware aushorchen zu wollen. Wie Huawei auf diese Vorwürfe konkret reagieren wird und wie die genauen Pläne von für ein Blockchain-Smartphone aussehen, steht derzeit aus.

BTC-ECHO


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