Google Play Store: Viele Mining-Apps trotz Verbot verfügbar

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Mit der Einführung der neuen Programmierrichtlinien sollten Ende Juli eigentlich alle Mining-Apps aus dem Google Play Store verschwinden. Eine Untersuchung von The Next Web (TNW) brachte aber ein ganz anderes Ergebnis zutage. An das Verbot halten sich momentan weder die Anbieter, noch scheint es Google sonderlich zu kümmern. War die Ankündigung mehr als ein Sturm im Wasserglas?

Nutzer von Android-Smartphones sollten seit Ende Juli effektiv davon abgehalten werden, Apps aus dem Bereich Krypto-Mining vom Google App Store herunterladen zu können. Die Sperre gilt für kostenlose wie für kostenpflichtige Programme gleichermaßen. Soweit zumindest die Theorie. Doch Google hat seinen App Store offensichtlich weiterhin nicht im Griff. Wer dort einfach mal nach dem Begriff „cryptocurrency miner“ sucht, wird sofort fündig.

Verbot nur ein PR-Stunt?

Dabei haben die Hersteller noch nicht einmal versucht, den Zweck ihrer Software vor Google zu verbergen. Die Anbieter haben die Beschreibung ihrer Produkte nicht verfremdet oder die typischen Keywords ausgeklammert, um Google die Kontrolle zu erschweren. In den Beschreibungen erläutert man ohne Umschweif, welchen Zweck die Apps erfüllen sollen. Wir konnten auch Apps ausmachen, die vor wenigen Tagen geupdatet wurden. Die mangelnde Kontrolle betrifft also alte wie junge Vertreter des Stores. Die Kryptowährung, die am häufigsten im Geheimen geschürft wird, ist übrigens der Monero (XMR).

Gegenüber dem Magazin Hard Fork von TNW äußerten sich mehrere Sicherheitsforscher dahingehend, dass sie ein Verbot von Mining-Apps für sinnvoll halten. Viele Programme seien nur zum Wohl der Entwickler und nicht der Nutzer erschaffen worden. Unter den vielen noch immer verfügbaren Programmen befindet sich viel Schadsoftware oder Apps, die den Nutzern lediglich eine Funktion vorspielen würden. Google kontaktierte TNW und erläuterte, die Software-Hersteller hätten doch noch bis Ende August Zeit, ihre Apps den neuen Richtlinien anzupassen. Das alleine würde erklären, warum man das Angebot noch nicht geändert hat.

Google Play Store zu oft Anlaufstelle für Cyberkriminelle


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Leider ist der Android-Store in der Vergangenheit schon häufiger wegen des Auftauchens von gefährlichen Apps aufgefallen. Zwar kündigt Google immer wieder an, den eigenen Laden aufzuräumen. Doch an neuen Trojanern, regelrechten Werbeschleudern und anderer Spionage-Software haben Googles Absichtserklärungen bislang wenig geändert. Die Programmierer haben zwar noch fast zwei Wochen Zeit, ihre Apps zu ändern oder zu löschen. Allerdings ist eher fraglich, ob das Angebot an Programmen ab Anfang September wirklich so viel anders aussehen wird als jetzt.

Android vs. iOS

Die Käufer der iPhones und iPads hat man zwar bekanntlich in einen goldenen Käfig gesperrt. Allerdings ist Apple auch dafür bekannt, sich vergleichsweise intensiv um die Sicherheit der Nutzer ihrer Hardware zu kümmern. Außerdem geht das Unternehmen aus Cupertino rigoros gegen jegliche Verletzer ihrer Richtlinien vor.

BTC-ECHO

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