Gemeinsam stärker: Hyperledger verbrüdert sich mit Enterprise Ethereum Alliance

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Von wegen Konkurrenz: Mit Hyperledger und der Enterprise Ethereum Alliance haben die beiden größten Blockchain-Konsortien nun ihre Zusammenarbeit verkündet. Diese soll dabei auf Open-Source-Basis und plattformübergreifend erfolgen. 

Am 1. Oktober haben sich zwei Giganten der Blockchain-Forschung die Hand gereicht. Hyperledger und die Enterprise Ethereum Aliiance (EEA) streben eine engere Zusammenarbeit an. Hyperledger und die EEA sind Organisationen, die sich vor allem der Entwicklung branchenübergreifender Blockchain- und DLT-Lösungen für Unternehmen verschrieben haben. Die beiden Blockchain-Konsortien wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten – und erhoffen sich Synergieeffekte.

Die EEA legt dabei den Fokus auf Business-Netzwerke, die auf dem Ethereum-Ökosystem basieren. Für diese Blockchain-Netzwerke will die EEA einheitliche Standards entwickeln. Die Allianz zählt aktuell über dreihundert Mitglieder. Im Vorstand befinden sich Vertreter namhafter Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter JPMorgan, Intel und Microsoft.

Auch Hyperledger will die Blockchain- und DLT-Adaption in Unternehmen voranbringen. Das Konsortium, das von der Linux Foundation ins Leben gerufen wurde, kann sich ebenfalls nicht über mangelnde Wirtschaftsprominenz in seinem Vorstand beklagen: Auch hier tummeln sich, beispielsweise mit IBM, Fujitsu und American Express, absolute Hochkaräter. Auch deutsche Unternehmen geben sich die Ehre: Mit der Deutschen Bank, Daimler und SAP gehören drei der größten DAX-Konzerne zu den (aktuell) 18 „Premier Members“ von Hyperledger.

UND, nicht ODER

Hyperledger und EEA haben ihre Kooperation formal besiegelt, indem sie sich gegenseitig als Mitglieder aufgenommen haben. Dadurch wolle man den Eindruck aus der Welt schaffen, dass die beiden Konsortien Konkurrenten seien. In der gemeinsamen Mitteilung der Vorstände Brian Behlendorf und Ron Resnick heißt es dazu:

„Unsere beiden Organisationen verfolgen ähnliche Ziele, wie die Erweiterung und Stärkung der Community und der Adaption von unternehmensrelevanten Blockchain-Technologien. Wir hoffen damit, der Öffentlichkeit vermitteln zu können, dass jeder, der bisher ein „versus“ zwischen EEA und Hyperledger geschoben hat, falsch liegt; es heißt nun endgültig „EEA UND Hyperledger“

Durch die Zusammenarbeit wird es den Communities auf beiden Seiten ermöglicht, in „zig Interessenvertretungen, Arbeitsgruppen, Meet-ups und Konferenzen weltweit, mit Hunderten von Entwicklern“ zu kollaborieren.

BTC-ECHO

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