Geblockte Bitcoin Webseiten ziehen in Russland vor Gericht

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 1 Minute

Max Kops

Quelle: © Africa Studio, Fotolia

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Die Bitcoin Websites, die im Januar von der russischen Regierung geblockt wurden, ziehen nun vor Gericht und versuchen die Entscheidung zu verhindern. Wenn es nach der Regierung geht, sollen einige Websites in die Blacklist eingetragen und somit nicht mehr öffentlich erreichbar sein.
Anhörungen der Webseiten-Betreiber

Anhörungen der Webseiten-Betreiber

Das Nachrichtenportal BTCsec.com und die Messenfirma Smile Expo wurden Berichten zufolge verhört. Offenbar war der Antrag der russischen Regierung, den Einspruch der Betreiber zurückzuweisen, nicht erfolgreich. Zwei der sechs Websites werden momentan blockiert, da sie über Kryptowährungen berichten.


Smile Expo erklärte, dass ihre Website nur dem Zweck diene, Informationen über die Konferenzen – nicht aber über Kryptowährungen im Allgemeinen – bekanntzugeben.

Vorgehen der Regierung naiv und illegal?

BTCsec bemerkte dennoch, dass es trotz des ausstehenden Vorschlags der Zensur erlaubt sei, öffentlich über Kryptowährungen zu berichten. Weiter kritisierte Ivan Tikhon, Repräsentant von BTCsec, die Legitimität des aktuellen Vorgehens:

“Kryptowährungen sind momentan in Russland nicht verboten. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass man die Verbreitung der Informationen mit der Website Blockierung vollständig verhindern könnte.”

Abschließend ergänzt er sogar seinen Gedanken, dass die Handlungen der Regierung rechtswidrig seien.

Die nächste Anhörung soll am 15. Mai stattfinden. BTC-Echo verfolgt den Fall, über Neuigkeiten im Prozess werden wir berichten.

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Image Source: Pixabay

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