Flexa bringt Bitcoin in die Mall of America

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Mall of America Bitcoin Akzeptanz

Quelle: Shutterstock

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McKinsey und die Mall of America eröffnen eine neue Filiale. Das „Modern Retail Collective“ in der größten Shopping Mall der USA ermöglicht Händlern das Testen neuer Technologien. Mit dabei: Flexa mit einer App für Bitcoin-Zahlungen.

Flexa macht bald Bitcoin-Zahlungen im größten Einkaufszentrum der USA möglich. Denn das Krypto-Start-up wird Teil der Mall of America. Im Einkaufszentrum vor Minneapolis in Minnesota erproben Händler künftig die Leistungen von Flexa und anderen Marken. Organisiert wird das Projekt von Unternehmensberater McKinsey.

Flexa wartet mit einer App für Zahlungen mit Bitcoin & Co. auf. Jede Transaktion ist durch den FXC Token, der an den Stable Coin GUSD gekoppelt ist, abgesichert. Das Start-up machte in der Vergangenheit bereits große Fortschritte hinsichtlich der Bitcoin-Adaption im US-Einzelhandel.

Flexa bisher einziger Anbieter für Bitcoin-Zahlungen in der Mall of America

Wie aus verschiedenen Interviews hervorgeht, nehmen zahlreiche Marken aus der IT-Branche an dem Experiment teil. Auch vier Firmen aus dem Beauty- und Modebereich sind beteiligt. Unter den Technologie-Unternehmen befinden sich beispielsweise Microsoft, MSM Solutions, Square und Zebra Technologies. Flexa ist allerdings das einzige Unternehmen, welches mit einem Projekt für Bitcoin & Co. einsteigt. Künftige Technologien sollen außerdem mit Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz arbeiten.

Die große Sache ist für uns, dass wir zeigen können, dass Kryptowährungen eine extrem legitime – wenn nicht die beste – Form von digitalen Zahlungen sind,


zeigte sich Flexa CEO Tyler Spalding erfreut im Interview. Sein Unternehmen verspricht den Nutzern durch erhöhte Sicherheitseinstellungen permanenten Schutz vor Fälschung und Betrug.

„Modern Retail Collective“ öffnet seine Pforten am 27. September. Die Verkaufsfläche ist etwa 232 Quadratmeter groß und wird mindestens 12 bis 18 Monate geöffnet sein. Alle drei bis vier Monate wird es außerdem neue Technologien geben, die die Händler in der Mall of America erkunden können. Alle Umsätze, die die Technologien erzielen, kommen den Einzelhändlern zugute.

Bitcoin und andere Kryptowährungen finden damit nach und nach ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft. So wurde etwa erst gestern, am 26. September, bekannt, dass man mit der Fold App künftig bei Starbucks, Amazon, Uber und vielen anderen Händlern indirekt mit BTC bezahlen kann. Dafür muss man allerdings wie auch bei Flexa den Umweg über die App gehen.


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