William Mougayar, Exklusivinterview mit William Mougayar: Lektionen aus der Vergangenheit – Blockchain und Internet
William Mougayar, Exklusivinterview mit William Mougayar: Lektionen aus der Vergangenheit – Blockchain und Internet

Quelle: Frank Bolten / Chainstep

Exklusivinterview mit William Mougayar: Lektionen aus der Vergangenheit – Blockchain und Internet

Was kann die Blockchain-Technologie aus der Vergangenheit lernen? Ein Gespräch mit William Mougayar über Lektionen aus der Digital Economy und mögliche Anwendungsszenarien der Blockchain.

Bei der Bewertung neuer Technologien geschieht dies gerne im Vergleich mit Entwicklungen der Vergangenheit. Heutzutage wird dieser Rückblick gerne von Kritikern genutzt und Parallelen zur Dot-Com- oder gar zur Tulpenblase gezogen. Doch man kann auch positiv in die Vergangenheit blicken.

Beim Kongress vom Innovationsforum Blockchain in Hamburg vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, mit William Mougayar über die Blockchain zu sprechen. William Mougayar, General Partner bei Virtual Capital Ventures und Autor des Buches „The Business Blockchain“, ist als Berater und Investor in verschiedenen Projekten im Blockchain-Ökosystem involviert. Bei Open Bazaar gehört er zum Board of Directors und bei Ethereum war er Board Advisor.

Was William Mougayar auszeichnet, ist seine langjährige Erfahrung im Bereich der Digital Economy: Lange vor seinem Buch über die Blockchain hat er Mitte der neunziger Jahre zwei Bücher über die Digital Economy geschrieben – nachdem er schon einige Jahre bei Hewlett Packard gearbeitet hat.


William Mougayar, Exklusivinterview mit William Mougayar: Lektionen aus der Vergangenheit – Blockchain und Internet
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Diese langjährige Erfahrung im Bereich digitaler Innovation war der Grund, weshalb BTC-ECHO ein Hintergrundgespräch über die Stärken und Schwächen der Blockchain-Technologie führen wollte.

Herr Mougayar, Sie haben schon vor der Blockchain-Technologie digitale Innovationen betrachtet. Mitte der Neunziger haben Sie mit “Opening Digital Markets” und “The Business Internet & Intranets” zwei Bücher über die Digital Economy geschrieben – lange vor der Dot-Com-Blase! 2016 haben Sie ein Buch über die “Business Blockchain” geschrieben. Es drängt sich die Vermutung auf, dass hier Parallelen vorliegen – in beiden Fällen haben sie früh eine neue Technologie betrachtet und den möglichen Impact beschrieben. Können Sie auf die Parallelen zwischen der Blockchain-Technologie heute und dem Internet Mitte der 90er eingehen?

Es existieren in der Tat verschiedene Ähnlichkeiten zwischen heute und den frühen bis mittleren Neunzigern. Bei der Analyse der Blockchain hatte ich Glück, dass ich mit dem damaligen World Wide Web eine ähnliche Situation schon einmal erlebt und analysiert habe. Man kann noch etwas weiter in die Vergangenheit gehen: Als ich bei Hewlett Packard angestellt war, widmete ich mich in den letzten Jahren bis 1995 Business Process Re-Engineering. Ich lernte, was für einen Einfluss neue Technologien auf Geschäftsmodelle haben, dass das Internet nicht einfach eine neue, nette Technologie, sondern ein Wegbereiter für Veränderungen ist – man hat es also auch in diesem Kontext mit Business- und Process-Engineering zu tun. So fokussierte ich mich nach meinem Weggang von HP auf die Frage, was sich durch das Internet ändern wird, speziell im Rahmen E-Commerce und E-Business.

Nach dem Dot-Com-Crash war ich im Rahmen der Peer-to-Peer-Technologie tätig und betrieb eine Seite namens Peer Intelligence. Damals war die öffentliche Meinung bezüglich Peer-to-Peer auf Napster und ähnlichen Filesharing-Börsen limitiert. Das führte leider dazu, dass nach dem Ende des Filesharing-Booms Peer-to-Peer-Technologien in der breiten Öffentlichkeit in Vergessenheit gerieten.

2012 lernte ich Bitcoin kennen und sah diesen Peer-to-Peer-Ansatz in einem neuen Kontext. Ich sah, dass die Blockchain ein Katalysator für Geschäftstransformationen und für eine geschäftliche Nutzung von Peer-to-Peer-Beziehungen ist. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass die Blockchain nicht einfach zu verstehen ist. Das erinnert an die frühen Tage des World Wide Webs: Vor dem Web 2.0 standen dem Laien viele technische Hürden im Weg.

Eine weitere Parallele kann man bezüglich der schwierigen Beziehung zwischen Bitcoin und den Banken sehen: Bis 97/98 waren Banken sehr zögerlich, das Web und Online-Bezahlungen zu akzeptieren. Es bestand die Angst, dass das Web zu unsicher für derartige Payments wäre, so dass man nur über spezielle Internet Gateways Zugriff auf das Bankkonto hatte.

Warum war das so? Banken dachten damals, dass ihr Geschäftsmodell durch das Internet nicht transformiert werden würde. Das erinnert an die heutige Zeit und ihren zögerlichen Zugang mit “Blockchain ja – Bitcoin nein”. In beiden Fällen ist das Problem, dass man es mit einer komplexen, facettenreichen Technologie zu tun hat. Bei Technologien, die technologische, ökonomische, juristische und kulturelle Facetten besitzen, ist es schwer, dieses Gesamtbild und das Disruptionspotential für das eigene Geschäftsmodell zu sehen.

Ich stimme zu. Jene, die bei der Blockchain bestenfalls eine technische Seite erfassen, sind oft jene, die die Möglichkeiten der Technologie falsch einschätzen.

Ja, das ist wirklich ein Problem. Wir sehen deshalb eine Menge an Blockchain-Projekten, die dieselbe nur nutzen, weil aktuell ein Hype darum besteht. Nicht immer muss die Blockchain die beste aller Lösungen sein! Auch hier kann man eine ähnliche Entwicklung in der Vergangenheit sehen: In Zeiten des Web 1.0 waren viele Unternehmenswebseiten lediglich Online-Adaptionen der klassischen Medien, unterschieden sich also nicht von der Image-Broschüre des Unternehmens. Erst mit dem Web 2.0 wurden die Möglichkeiten des Internets auch von Leuten ohne IT-Hintergrund verstanden und adaptiert. Über Webseiten und Social Media entstand eine neue Art von Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden, wodurch sich die Rolle von Webseiten – und auch von Unternehmen – grundlegend änderte.

Heutzutage ist die Situation um die Blockchain ähnlich: Viele Projekte sind nicht wirklich innovativ und versuchen lediglich, ein bestehendes Geschäftsmodell auf die Blockchain zu übertragen. Es sind jedoch die neuen Geschäftsideen, die sich durchsetzen werden!

Blockchain – nicht einfach Besseres, sondern Neues machen!

Ein wenig klang die Frage bereits an, aber fokussieren wir uns auf die Vorteile der Blockchain-Technologie: Wo liegt für Unternehmen der Vorteil bei Nutzung der Blockchain? Noch konkreter als des Teufels Advokat gefragt: Ich kann fast überall fast instantan mit Paypal zahlen. Warum sollten mich trotzdem Bitcoin und andere Kryptowährungen interessieren?

Sicher, man könnte Paypal nutzen, doch ich denke, dass in einem fairen direkten Vergleich die blockchain-basierten Lösungen effizienter als ihre traditionellen Vorläufer sind. Es sieht doch in der Realität so aus: Zentrale Mittelsmänner gebärden sich als unersetzlich, wenn sie eigentlich auch nur ihre Datenbanken updaten.

Ja, das Bitcoin-Netzwerk hat im Augenblick mit schweren Problemen zu kämpfen, doch für einen fairen Vergleich sollte man bedenken, dass die Finalisierung eines Wire-Transfers auch immer noch tagelang dauert. Bei aller berechtigten Kritik an Mempool etc. lässt sich selbst Bitcoin damit zumindest vergleichen!

Die Blockchain ist also ein sehr effizientes System und, wie ich betonen will, ein komplett neues.

Für komplett neue und disruptive Systeme existiert in der jüngsten Vergangenheit ein Beispiel: Die Unternehmen hinter Mobiltelefonen haben nicht auf die klassischen Telefondienste aufgebaut, sondern komplett neue Netzwerke errichtet. Funkzellen haben das klassische Festnetz ersetzt. In Entwicklungsländern wurde deshalb diese auf Festnetzanschlüssen basierende Infrastruktur zugunsten der Funkzellen gar nicht erst aufgebaut.

Wir müssen immer im Hinterkopf haben: Die Blockchain-Technologie ist, ähnlich wie das durch Funkzellen aufgebaute Netzwerk, eine neue Infrastruktur.

Banken lehnen Bitcoin ab, da es vom Gesichtspunkt der Compliance nicht in ihre Infrastruktur passt. Das führt zu der inzwischen sprichwörtlichen „Blockchain ja – Bitcoin nein“-Attitüde. Ihre Infrastruktur benötigt ein Netzwerk, welches sie kontrollieren können, welches sie vielleicht sogar zu einem kleinen Teil besitzen.

Natürlich haben auch die Experimente der Banken mit Blockchain oder Distributed Ledger Technology ihren Sinn. Wenn man jedoch Blockchain-Technologie nur auf private permissioned Blockchains reduziert wird der potentielle Impact dieser Technologie drastisch gesenkt.

Ich denke, dass neben der Effizienz die dezentrale Natur der Blockchain zu einer höheren Resilienz als das klassische Bankensystem führt. Gerade mit Blick auf wirtschaftliche Krisenregionen, auf Entwicklungs- und Schwellenländern kann beobachtet werden, dass Privatpersonen und Unternehmen Bitcoin nicht nur als Safe Haven, sondern als funktionierendes Zahlungs- und Geldtransfersystem nutzen. 

Ja, dem kann ich zustimmen. In Zeiten der Stabilität ist es nachvollziehbar, dass keine Notwendigkeit in einem dezentralen System gesehen wird.

Ein weiterer Vorteil dezentraler Systeme ist, dass die Vorteile eines solchen Systems mit allen Nutzern geteilt werden können, dass nicht nur eine zentrale Entität profitiert. Ein Beispiel für diese Entwicklung sind soziale Medien: Die durchschnittliche Person verbringt eine Stunde pro Tag auf Facebook. Diese Zeit mag für den Einzelnen verschwendet sein, für Facebook produzieren wir in der Zeit jedoch eine Menge an Daten. Projekte wie Steem möchten einen Teil des damit erwirtschafteten Geldes an die Nutzer zurückgeben. Im Fall von Steem wurden mehr als 22 Millionen US-Dollar an Nutzer gezahlt.

Zusammenfassend kann man damit sagen, dass ein dezentrales System dazu führt, dass sich die unterschiedlichen Stakeholder eines Netzwerkes auf Augenhöhe begegnen.

Kein System hat nur Stärken, sprechen wir also über die Schwächen der Blockchain-Technologie! Häufig wird als ein Problem die Skalierbarkeit genannt. Der über Proof-of-Work verbraucht so viel Energie wie so manches Land und dieser Energieverbrauch steigt mit dem Wettbewerb der Miner konstant an. Wie dramatisch schätzen Sie diese Schwäche des Blockchain-Systems ein?

Ja, Skalierbarkeit ist sicherlich ein Problem, aber ich denke nicht, dass es sich hier um ein unlösbares Problem handelt. Entwickler arbeiten an Lösungen wie dem Proof-of-Stake-Konsens, State Channels oder Side-Chain-basierten Lösungen. Wenn wir uns an die ersten Tage des Internets erinnern, war damals auch nicht vom ersten Tag das Skalierungsproblem gelöst. Ich sag es mal so: Wenn man genügend Entwickler an ein Problem setzt, finden sie eine Lösung.

In Ihrem Buch “The Business Blockchain” sprechen Sie viel über die Möglichkeiten der Blockchain. Sharing Economy und Prosumerism sind zwei zentrale Ausprägungen des Megatrends der Individualisierung. Viele möchten nicht immer irgendwelchen mächtigen dritten Parteien, sondern einem System vertrauen, in dem sie wenigstens theoretisch ein wenig proaktiv sein können. Ich denke, dass die Blockchain ein fantastisches System für die Realisierung entsprechender Projekte ist. Im Fall von Bitcoin waren erste Ansätze für ein von den Nutzern getragenes System erkennbar und mit Systemen, die Smart Contracts unterstützen, werden weitere Use Cases in diesem Kontext realisierbar. Welche weiteren Möglichkeiten bietet die Blockchain Einzelpersonen und Unternehmen?

Sicherlich sind Firmen wie Uber und Airbnb stark mit der aktuellen Wahrnehmung der Sharing Economy verbunden, jedoch besitzen diese Unternehmen extrem zentralisierte Geschäftsmodelle. Natürlich könnte man diese einfach durch blockchain-basierte Projekte ersetzen, was verschiedene Start-ups probieren, jedoch denke ich, dass man hier zwischen dem einfachen Ersatz bestehender Geschäftsmodelle und der Schöpfung von neuen unterscheiden sollte.

Betrachten wir hierzu Uber: Wie gesagt wird Uber gerne mit der Sharing Economy assoziiert, streng genommen teilt Uber jedoch nicht so viel, da es ein stark zentralisiertes Ökosystem benötigt. Es ist sicherlich eine Herausforderung, ein System mit entsprechendem Funktionsumfang auf der Blockchain zu implementieren.

Interessanter finde ich die Entwicklung von wirklich Neuartigem. Ein Beispiel dazu nenne ich die Zukunft der Arbeit: Die Blockchain ermöglicht eine Entlohnung für sämtliche von uns durchgeführte Arbeit – ob es sich dabei um passive oder aktive Arbeit handelt. Aktive Arbeit ist Arbeit, die wir bewusst tun. Sie fängt bei banalen Dingen wie dem Like oder Kommentar für einen Artikel an und endet bei wirklicher Arbeit wie Programmierung. Mit Steem auf der einen und verschiedenen Bounty Programs auf der anderen Seite existieren hierfür schon Systeme zur Entlohnung derartiger Arbeit.

Wir erledigen jedoch in jeder Sekunde weitere Arbeit: Wir sammeln Daten, egal ob es sich dabei um gesundheits-, orts- oder personenbezogene Daten handelt. Diese Daten sind, wie man allein schon an benutzerspezifischer Werbung sieht, viel Wert. Was viele Menschen über Uber nicht wissen, ist, dass Uber ihre Umsätze hauptsächlich nicht über Anteile beim Ridesharing verdient, sondern mit ihren Daten über Verkehrspattern. Das Verkehrsverhalten in amerikanischen Städten kennt Uber besser als die Behörden, weshalb beispielsweise New York auf die Daten von Uber zugriff, um das Verkehrsverhalten der Stadt zu analysieren.

Was wäre, wenn es einen dezentralen Marktplatz geben würde, auf dem einzelne Nutzer ihre Daten an Firmen verkaufen könnten, wenn man das Fahrverhalten nicht einfach mit Uber, sondern mit einer anderen Firma teilen könnte. Was wäre, wenn diese Daten, die wir ständig generieren, uns gehören und wir über die Weitergabe verfügen könnten? Hier würde Neues entstehen. Und das ist, was ich bezüglich der Blockchain sehen will: Nicht einfach Besseres, sondern Neues!

Hier sieht man sicherlich auch das Potenzial von Projekten wie Steem: So angenehm es ist, dass Menschen dort für ihre Artikel entlohnt werden können, kann man hier als Parallele betrachten, dass Facebook sein Geld mit den Daten, die wir dort produzieren, macht. Mit den Daten von Facebook können soziologische Pattern basierend auf unseren Likes, unseren Freunden etc. entwickelt werden – die für Werbeagenturen und Politik unglaublich wertvoll sind. In der Hinsicht könnte das obige Beispiel auf derartige Daten erweitert werden.

Das Internet begann als ein dezentrales System. Technisch gesehen ist es auch heutzutage noch so, jeder Nutzer könnte seinen eigenen kleinen Webserver mit einem Raspberry Pi einrichten. Wir sehen jedoch, dass das Internet heutzutage von großen Unternehmen dominiert ist. Ja, das Internet ermöglicht tausenden von Unternehmen Vieles im Rahmen von Ecommerce, aber das geschieht sozusagen nur indirekt und oft nur unter dem wohlwollenden Blick von Google, Facebook, Amazon oder Alibaba. Bei Betrachtung der Blockchain und der Kryptowährungen sehen wir einen ähnlichen Trend. Die Zahl der Nodes steigt deutlich langsamer als die Zahl der Nutzer – wenn sie denn überhaupt steigt. Bitcoin Token Holder rufen “Be Your Own Bank” und lassen ihr Geld bei Coinbase. Die Skalierungsdebatte mit dem Bürgerkrieg zwischen Bitcoin und Bitcoin Cash sowie den exorbitant steigenden Transaktionsgebühren zeigt eindeutig, dass Miner inzwischen eine zentrale Macht besitzen. Die Sorge besteht, dass auch bei Blockchains ein Trend zur Zentralisierung anhält. Was kann man tun, um eine derartige Entwicklung aufzuhalten?

Mit einer größeren Unabhängigkeit kommt für jeden Besitzer auch eine größere Verantwortung. Nutzer tragen nun für ihr Vermögen eine Verantwortung, welche zuvor nur Banken innehatten. Das ist auch eine Barriere, die einer großen Adaption von Kryptowährungen im Wege steht. Was wir tun können? Wir müssen Lösungen entwickeln, die deutlich einfacher zu nutzen sind als klassische Anwendungen. Ich denke deshalb, dass in zukünftigen Anwendungen die zugrunde liegende Blockchain für den Nutzer nicht direkt sichtbar sein wird.

Betrachten wir als Beispiel Steem: Steem sieht von außen aus wie Reddit. Von der Blockchain, die eigentlich das Rückrad von Steem ist, sieht der Nutzer nur seine Geldbörse.

Ich bin mir sicher, dass es in der Zukunft viele Apps auf Smartphones geben wird, die allesamt ihre Wallets besitzen. Es wird also nicht einfach Wallets als Apps geben, sondern vielmehr Wallets in Apps.

Mr. Mougayar, vielen Dank für das Interview!

Wer mehr über William Mougayars Arbeit wissen will, sei neben seinem Twitter-Account auf seinen Weblog hingewiesen, in dem er sich regelmäßig aktuellen Themen im Blockchain-Bereich widmet.

BTC-ECHO

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