Yield Farming Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin lässt kein gutes Haar an DeFi

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

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Vitalik Buterin hat in seinem neuesten Twitter-Post die Yield-Farming-Praxis ins Visier genommen. Der von ihm gewählte Zeitpunkt lässt aufhorchen.

Der Co-Gründer von Ethereum Vitalik Buterin hat erneut zu einem kritischen Schlag gegen den DeFi-Sektor ausgeholt. Erst vor rund einem Monat hatte er den Podcast „Unchained“ dazu genutzt, auf die Risiken von DeFi hinzuweisen. Nun macht er in einem neuen Post auf Twitter seinem Unmut freien Lauf. In seinem aktuellen Beitrag vergleicht er die durch Yield Farming entstehenden Tokens mit dem Drucken von Geld durch die US-Notenbank Federal Reserve. 


Yield Farming funktioniert, indem man zunächst Vermögenswerte in Kryptowährungen umwandelt. Diese hinterlegt man als Collateral, verleiht diesen dann anteilig weiter und erhält im Gegenzug weitere Coins oder auch Token. Folglich sieht sich der Markt mit einem inflationären Token-Angebot konfrontiert. Laut Buterin würden so die Preise für „Coins, die pausenlos erzeugt werden, um die Liquiditätsprovider zu bezahlen“, nach unten gedrückt.

Auf Twitter ist bereits eine Diskussion um diese Argumentation entbrannt. Der Investor David Lach beispielsweise ist in Bezug auf den DeFi-Sektor weniger skeptisch. Es komme darauf an, als was man die Yield-Farming-Tokens oder –Coins letztendlich betrachte. Seine weit weniger pessimistische Einschätzung: 

Wenn Sie diese neu generierten Coins als neue Kryptowährungen (wie BTC, ETH etc.) betrachten, dann ist es Wahnsinn. Aber wenn Sie sie als Eigenkapital in neuen Krypto-Start-Ups/Projekten sehen, die Cashflows generieren, dann ergibt das Ganze schon eindeutig mehr Sinn. Es wird immer neue Startups mit echtem Potential im Krypto-Bereich geben.

DeFi erlebt mit SushiSwap einen wahren Boom

Die Replik von Buterin auf diesen Ansatz ließ indes nicht lange auf sich warten. Viele Krypto-Projekte hätten demnach kein „plausibles Konzept“, um den Cashflow, von dem Lach spricht, sicherzustellen. Auf langfristige Sicht liefe es folglich nur darauf hinaus, einen „verrückten Angriff“ auf Uniswap zu starten. Das macht nach Buterins Einschätzung allerdings keinen Sinn. Es könnte auch Zufall sein, allerdings hat just an dem Wochenende vor Buterins Twitter-Post die Yield-Farming-Plattform SushiSwap einen wahren Boom erlebt. 

Dieses neuartige und nicht-auditierte, dezentralisierte DeFi-Protokoll hat innerhalb von drei Tagen nach Start bereits einen Gesamtwert von 700 Millionen US-Dollar überschritten. SushiSwap soll laut eigener Webseite eine „Weiterentwicklung“ von Uniswap sein. Ob Zufall oder nicht: Es ist zu erwarten, dass die von Buterin neu entfachte Diskussion so schnell nicht versiegt.

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