EOS: Kurzer Zwischenstopp nach dem Mainnet-Launch

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Gold EOS Symbol in the Black Marble Background. 3D Illustration of Gold EOS Logo for Good News and Price Is Up and Stable via Shutterstock

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Knapp zwei Tage nach dem endgültigen Start des EOS-Mainnets sieht sich das Netzwerk neuen Herausforderungen gegenüber. So wurden kurzzeitig alle Transaktionen weltweit eingefroren. Block Producer und Block One arbeiteten jedoch effektiv an der Lösung des Problems.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Endlich ist es so weit: Mit dem Launch des Mainnets ist EOS endlich live und läuft auf seiner eigenen Blockchain. Nach über einem Jahr ICO-Phase sind die Erwartungen an das wahre EOS mit all seinen Möglichkeiten und Funktionen hoch. Auf vielen Kanälen wurde EOS bereits als das neue, bessere Ethereum gefeiert und soll dem großen Vorbild zumindest Konkurrenz machen.

Schleppender Start des Mainnet

Der Start des Mainnet läuft jedoch nicht so reibungslos an, wie sich das die Verantwortlichen erhofft und die Investoren und Nutzer erwartet haben. Wie BTC-ECHO berichtete, gab es zum Start Schwierigkeiten mit dem Voting der Block Producer. Beim Delegated-Proof-of-Stake-Algorithmus können Token-Halter für die insgesamt 21 Block Producer stimmen. Das Gewicht ihrer Stimmen wird dabei in Abhängigkeit von der Anzahl der Token bestimmt, die die Nutzer halten.

Damit man die Block Producer gültig wählen kann und die Blockchain ihre vollen Funktionen erhält, ist es nötig, dass 15 Prozent der Stimmen abgegeben werden. Obwohl der Launch bereits am 9. Juni startete, dauerte es bis zum 14. Juni, bis die EOS Authority die Überschreitung dieser Grenze verkünden konnte. An diesem Tag wurde demnach auch der erste Block der neuen Blockchain gemint.

Neue Probleme tun sich auf


Wer jedoch dachte, dass damit alle Hindernisse überwunden seien und EOS von nun an nur nach vorne preschen würde, sah sich bereits zwei Tage später getäuscht. Wie die Verantwortlichen am 16. Juni offenbarten, wurden weltweit alle Transaktionen auf dem EOS Network eingefroren. Dazu veröffentlichte man ein Update auf Steemit. Man habe die 21 Block Producer über den Schritt informiert, sodass sie an einer Lösung des aufgetretenen Problems arbeiten konnten. Worum genau es sich bei dem Problem handle, wird indes nicht genauer ausgeführt.

Nur wenige Stunden später konnte EOS allerdings Entwarnung geben. Das Mainnet war wieder live und keine Daten in der Form irreversibler Transaktionen sollen verloren gegangen sein. Die eben erst gewählten Block Producer hätten exzellent geantwortet und gemeinsam mit Block One hat man das Problem identifiziert und behoben. Die erste Feuerprobe des neuen Netzwerks scheint also bestanden zu sein.

Der Kursverlauf des EOS-Token zeigte sich von den Vorkommnissen weitestgehend unbeeindruckt. Nach der Ankündigung fiel der EOS-Kurs zwar minimal, hatte sich jedoch schnell wieder auf einem Niveau von 10,70 US-Dollar bei einer Marktkapitalisierung von 9,6 Milliarden US-Dollar eingependelt.

BTC-ECHO


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