Ein Stück vom Kuchen: Zwei-Millionen-Euro-Immobilie in Wiesbaden tokenisiert

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Das deutsche Funds-as-a-Service-Start-up Brickblock hat Anteile an einer Immobilie in Wiesbaden mit einem Volumen von zwei Millionen Euro tokenisiert. Nach Unternehmensangaben handelt es sich dabei um die EU-weit erste Transaktion dieser Art. 

Das Bestreben, alles zu tokenisieren, was bei drei nicht auf dem Baum ist, bricht sich weiter Bahn. Bei Immobilien- bzw. den Eigentumsrechten an diesen liegt der Use Case der Blockchain-Technologie nahe. So hat etwa das New Yorker Start-up Factora im Februar die erfolgreiche Tokenisierung eines Geschäftsgebäudes im Herzen von New York organisiert. Auch hierzulande erreichte ein FinTech-Unternehmen im Februar einen Meilenstein auf dem Weg zu einer tokenisierten Welt. Bitbond erhielt als erstes Unternehmen den begehrten BaFin-Segen für die Ausgabe tokenisierter Schuldverschreibungen per STO an Kleinanleger.


Nun vermeldet mit Brickblock ein weiteres deutsches Unternehmen die Tokenisierung eines Vermögenswertes. Ähnlich wie beim Factoras-Projekt in Brooklyn geht es auch hier um eine Immobilie. Allerdings handelt es sich bei dem Gebäude in Wiesbaden um eine Wohnimmobilie. Ausgegeben wurden Immobilienanteile mit einem Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro. Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, erfolgte der Verkauf der Immobilienanteile ausschließlich an akkreditierte Investoren. Das unterscheidet Brickblocks Ansatz von dem Bitbonds, bei dessen STO – dank der BaFin-Lizenz – auch KleinanlegerInnen teilnehmen konnten.

„Ein absoluter Wendepunkt in der Branche“

Durch den Erwerb bzw. den Besitz des Token erhalten die InvestorInnen Anspruch auf Dividenden aus Mieteinnahmen sowie auf Zinsen und Kapitalausschüttungen. Brickblock-Chef Jakob Drzazga preist die Vorzüge der Blockchain-Technologie gegenüber papierbasierten Prozessen folgendermaßen:

Sobald eine Immobilie, ein Immobilienfonds oder ein Finanzinstrument in Token umgewandelt wird, kommen die wirklichen Vorteile zum Tragen: Anschlussgeschäfte erfolgen sofort, nahezu kostenlos und bei sachgemäßer Durchführung ohne Counterparty Risk. Das ist ein absoluter Wendepunkt für die Branche.

Nach Angaben von Brickblock handelt es sich bei der Abbildung von Immobilienanteilen auf einer Blockchain um eine EU-weite Premiere. Das Unterfangen von Brickblock bildet einen weiteren Stein im Mosaik einer durchtokenisierten Welt, die nicht nur für das Finanzwesen weitreichende Konsequenzen bereithält.

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