Krypto-Collectibles Ein Stück Kunstwerk als Token: Wie Blockchain digitale Kunst verändert

Anna Shemyakova

von Anna Shemyakova

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Anna Shemyakova

Anna Shemyakova ist freie Journalistin für mehrere Zeitungen, Magazine und Online-Medien. An Blockchain-Technologien interessiert sie, wie dezentrale Systeme Beteiligung und Kontrolle umstrukturieren können.

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Das New Yorker Künstlerkollektiv „Snark Art“ arbeitet an digitalen Kunstprojekten auf der Blockchain. Ihre Werke zerlegen sie in Non Fungible Token und machen die Betrachter nicht nur zu Sammlern, sondern zu aktiven Teilnehmern. Nächste Woche startet ihr neues Projekt „Burn Before Reading“, das Glückskekse in Krypto-Collectibles verwandelt, mit denen spekuliert werden darf.

Die Art, wie wir traditionelle Kunst konsumieren, ist oft passiv. Ausstellungen eröffnen und schließen, das Werk spannt sich in ein Zeitfenster ein. „Wenn man Glück hat, besucht man eine Ausstellung, die für zwei Wochen in der Stadt ist. Die Sphäre ist sehr exklusiv und limitiert“, sagt Misha Libman, der eben diese Struktur versucht zu verändern.

Klar, diese Rarität macht die Kunst aus. Doch wir fragen uns: Wie können wir die Einzigartigkeit erhalten, die Kunst jedoch für mehr Menschen und unabhängig ihres Standortes zugänglich machen?

Vor zwei Jahren gründete er deshalb Snark Art, eine Plattform für digitale Kunst, die mit Hilfe der Blockchain die Nutzer nicht nur zu Sammlern, sondern zu aktiven Teilnehmern der Kunst macht. Sie kreieren ein Spiel aus Besitz, Investment und kreativem Austausch auf der Ethereum Blockchain.

Kunstwerke sind einzigartig – so auch NFTs

Wir treffen Libman in seinem New Yorker „Atelier“ – was bei digitaler Kunst ein Schreibtisch im Brooklyner New Lab für Start-ups ist. Snark Arts dreht sich um Videos, Klänge, Texte mit KI. Jedoch geht es auch um eine neue Interaktion mit Sammlern, die dazu beitragen, Werke einzigartig zu machen. „Auch digital kann man einen Seltenheitswert erschaffen. Nichts anderes sind Non Fungible Token (NFT).“


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Bei ihrem ersten Projekt mit der Künstlerin Eve Sussman vor einem Jahr tokenisierten sie eine Videoinstallation und zerstückelten das Werk in 2.000 Fragmente. Jeder Token ist dabei ein 20×20 Pixel Videofragment, das der Betrachter für 0,52 Ether (aktuell ca. 105 Euro) kaufen kann. Er sammelt das Fragment jedoch nicht nur, sondern bestimmt auch, ob das Pixel bei einer Vorführung gezeigt werden soll oder ob das Fragment schwarz ausgeblendet wird. „Die Logik ist, dass ich die Macht über dieses Kunstwerk habe. Das ist die Schönheit von Blockchain“, erklärt Libman.

Den Smart Contract programmierten die Entwickler – die übrigens in Russland sind – so, dass man als Eigentümer eines Token auch gleichzeitig Zugriff auf alle anderen Token hat und eine Vorführung „bestellen“ kann.

Die Möglichkeiten von Blockchain sind immens. Wir könnten sogar weitergehen und in jedem Fragment ein anderes Video spielen lassen, was dann wiederum ein komplett neues Kunstwerk erzeugt,

sagt Libman.

Musik als Krypto-Collectibles

Ein ähnliches Konzept verarbeiten sie bei einem Projekt mit Klängen des österreichischen Künstlers Volkmar Klien. Als Token fungieren 10 bis 20 Sekunden lange Klangbilder, die man in der Wallet sammeln und selbst neu zusammenstellen kann. Die Dezentralität geht dabei so weit, dass diese Klangbilder im neuen Blockchain-Virtual-Reality-Spiel Decentraland aufgetaucht sind. Ein Sammler stellte die Klangbilder als interaktive Kunst auf seinem virtuellen Grundstück innerhalb des Spiels vor. „Man hat wirklich die absolute Kontrolle über die Token. Und plötzlich bekommt die Kunst eine völlig neue Reichweite mit einem anderen Publikum“, sagt Libman.

Die Einzigartigkeit einer Arbeit sehen sie nicht als Limit, sie spielen damit:

Ich könnte beispielsweise sagen, dass ich ein Werk kreiere, das man nur 50 Mal anschauen darf. Jedes Screening verkaufe ich als einzelnen Token. Und dieser steigt – wenn er geschlossen bleibt – im Wert, je mehr Menschen es „öffnen.“ Als Künstler kann ich Einzigartigkeit also völlig neu auslegen.

Spekulation mit Glückskeksen

Eine ähnliche Idee verfolgen sie in ihrem neuesten Projekt „Burn Before Reading“, das nächste Woche startet. Dabei kreiert ein geheimer Künstler mithilfe von Künstlicher Intelligenz 10.000 individuelle Botschaften in digitalen Glückskeksen. Als Sammler hat man dann die Möglichkeit, den Keks zu öffnen und die Botschaft zu enthüllen, jedoch verliert der Token dann seinen Wert. Oder man sammelt, tauscht und handelt damit – und hofft, dass der Wert der ungeöffneten steigt, je mehr Menschen den Keks öffnen. Die ersten Token verschenkt Libman, später kann man weitere kaufen, tauschen oder in der Wallet behalten, bis nur noch wenige Glückstoken übrig sind.


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