Dubai möchte bis 2020 erste Blockchain-City werden

Dubai Water Canal Hanging Bridge

Dubai möchte die erste Stadt der Welt sein, die auf der Blockchain basiert. Dazu fördert sie Startups und neue Ideen.



Im Oktober 2016 hatte das Smart Dubai Office (SDO) die SDO Blockchain Challenge eröffnet, um Startups für die Entwicklung neuer Ideen mit der Blockchain zu begeistern. Auf diese Initiative folgen jetzt weitere Lippenbekenntnisse der Stadt zum Thema der Blockchain.

Initiative forscht in enger Zusammenarbeit mit der Regierung

Das SDO wurde neben einem Startup-Inkubator und einem Seed-Investor von der Regierung der Vereinigte Arabische Emirate mitgegründet. Ganz offen erklärt man nun, dass man die Vision einer Blockchain-basierten Stadt verfolgt.
Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Leiter des SDO, glaubt daran, dass die Blockchain viel mehr als nur finanzielle Probleme lösen kann und dadurch große Mehrwerte für die Industrie in den VAE bietet.

Von offizieller Seite des 1776 erklärt man:

Dubai hat im Oktober 2016 eine stadtweite Blockchain-Strategie entworfen, mit dem Ziel, bis 2020 die erste Blockchain-basierte Stadtzu werden. SDO und 1776 erwarten bahnbrechende Blockchain-Anwendungen für jede Art von Industrie. Die Blockchain hat das Potenzial, das Leben der Menschen zu verbessern und Dubai möchte die führende Kraft sein, um diese Anwendungen nach vorn zu bringen.

Arbeit an ersten Projekten bereits begonnen

Erste Untersuchungen habe man bereits begonnen, heißt es in Medienberichten über das Blockchain 2020 Projekt in Dubai.

Außerdem arbeitet das SDO bereits an einer Plattform für Startups, auf der man Entrepreneure und Entwickler zusammenführen und gleichzeitig mit Branchengrößen aus der Industrie, sowie Investoren, verbinden möchte.

Bis zum 13. April können sich Startups dafür bewerben, um später die Unterstützung der Initiative genießen zu können. Während der Bewerbungsphase werden sie gleich von Startuperfahrenen Mentoren und Experten von 1776 unterstützt. Dass es die Politik in Dubai ernst meint, wird auch durch ihre Unterstützung klar: Teilnehmern erstattet sie sogar die Reisekosten und bietet kostenlose Unterkünfte.

In der Vergangenheit hatten einige Blockchain-Startups bereits Investments von regierungsnahen Investoren und Firmen erhalten. Hypergive, ebenfalls aus Dubai, hatte kürzlich den 2017 Year of Giving Award gewonnen. Sie wollten mit ihrer Idee gegen den Hunger ankämpfen.

Meinung des Autors (Max):

Es ist erstaunlich, welch eine starke Initiative Dubai ergreift, um Blockchain-Technologien nach vorn zu bringen und sich eine gute Einstiegsposition im immer stärker umkämpften Umfeld zu sichern. Möglicherweise sieht die Regierung die Technologie als eine geeignete Möglichkeit, um sich in einem Geschäftsfeld für die Zukunft zu etablieren, das bisher relativ geringe Eintrittsbarrieren bietet.

Ob sich wirklich in der Kürze der Zeit unser aller Leben durch die Blockchain verbessern wird, wird die Zeit zeigen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Joseph Young via CoinTelegraph

Über Max Kops

Max KopsMaximilian Kops arbeitet als Analyst und Autor für BTC-ECHO und ist spezialisiert auf Fragen zur technischen Entwicklung von Blockchains als auch zu FinTech-Startups. Zudem ist er Experte für die Analyse von Initial Coin Offerings (ICOs). Er studiert Wirtschaftsinformatik und begann bereits im Alter von 17 Jahren, Bitcoins im Wohnzimmer seines Elternhauses zu minen.

Bildquellen

  • Dubai Water Canal Hanging Bridge: © Rakesh - Fotolia.com
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2 Kommentare zu “Dubai möchte bis 2020 erste Blockchain-City werden

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