Auf der Überholspur

Diese Altcoins stellen Bitcoin in den Schatten

Während Bitcoin und andere Kryptowährungen in bearishen Gewässern schwimmen, gibt es einige Altcoins, die den Abverkäufen trotzen. Die 5 Top-Performer weisen eine Gemeinsamkeit auf.


Keine Frage, Bitcoin hat schon besser performt. Die aktuellen Abverkäufe erfassen einen Großteil des Krypto-Markts. Doch einige Altcoins schaffen es, den Marktführer in den Schatten zu stellen.

Lisk-Kurs: 20 Prozent in 24 Stunden

Lisk setzt auf Sidechains, um das Skalierungsproblem zu lösen. Diese sollen zunächst – ganz ähnlich wie beim Bitcoin-Lightning-Netzwerk – die Mainchain entlasten. Transaktionen können auf die Sidechain ausgelagert werden, wodurch die Lisk Blockchain weniger Auslastung erfährt. Zudem können Lisk Sidechains autonome Verzweigungen der Mainchain sein. So vermeidet das Netzwerk Hard Forks, falls Entwickler mit anderen Algorithmen arbeiten möchten. Zur Konsensfindung setzt Lisk indes auf Delegated Proof of Stake.

Der Lisk-Kurs konnte den Abverkäufen in den letzten 24 Stunden am erfolgreichsten trotzen. Mit einem 24-Stunden-Plus von knapp 20 Prozent notiert das deutsche Projekt derzeit bei 1,43 US-Dollar. Dennoch konnte das Projekt, das aktuell auf Platz 39 der Kryptowährungen liegt, seine Verluste der letzten Wochen nicht wettmachen; im Wochenrückblick hat der Lisk-Kurs über 12 Prozent verloren. Seit dem 1. Januar liegt Lisk dennoch über 150 Prozent im Plus. Ein Interview mit Lisk-Gründer Max Kordek gibt es hier.

WAX: 160 Prozent seit Jahresbeginn


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Wax ist ein ICO-Projekt, das zu Hochzeiten des Bitcoin-Booms im Dezember 2017 erstmals gelistet worden ist. Ebenso wie Lisk setzt die Kryptowährung Nummer 94 auf den Delegated-Proof-of-Stake-Konsens. Innerhalb des letzten Tages stieg der WAX-Kurs um knapp 16 Prozent. Dieser kann bereits seit Jahresbeginn überzeugen – hier sind es 160 Prozent Plus.

TEZOS: Kurzfristig stärker als Bitcoin

Auch der Tezos-Kurs hat sich in der letzten Zeit gegenüber dem Bitcoin-KursBitcoin-Kurs bewiesen. Mit über 10 Prozent 24-Stunden-Kursplus notiert Tezos aktuell bei 2,87 US-Dollar. Das Projekt aus der Schweiz verfolgt weiter seinen Aufwärtstrend – seit Beginn des Jahres erfreut sich der Tezos-Kurs an 112,5 Prozent Gewinn. Tezos gilt gemeinhin als Ethereum-Konkurrent. Auch dieses Projekt setzt auf den Proof-of-Stake-Mechanismus, um Einigkeit im Netzwerk herzustellen.

Monacoin: Litecoin Fork als Bitcoin-Alternative

Monacoin gilt vor allem in Japan als Alternative zu den Krypto-Marktführern Bitcoin und Ethereum. Im Gegensatz zu unseren anderen 24-Stunden-Gewinnern setzt die Litecoin Hard Fork jedoch auf den Proof-of-Work-Mechanismus. Seit dem 26. Februar überzeugte der Monacoin-Kurs mit 11 Prozent Plus und notiert bei 1,73 US-Dollar. Seit Jahresbeginn stieg Monacoin um über 120 Prozent.

Chainlink: Polkadot-Integration

Auch Chainlink gehört zu den Outperformern des Tages. Seit Jahresanfang stieg der Chainlink-Kurs um 104 Prozent. In den letzten 24 Stunden gewann der LINK-Kurs über 8 Prozent an Stärke hinzu. Erst am 26. Februar berichteten wir darüber, dass das Netzwerk mit einer Polkadot-Integration seinen Wirkungskreis erweitert hat. Auch diese Integration könnte Ethereum in Bedrängnis bringen.

Gemeinsamkeiten

Auffällig ist zunächst, dass alle der Top-5-Outperformer der letzten 24 Stunden in Konkurrenz zu Ethereum stehen oder die Kryptowährung Nummer zwei zumindest in Bedrängnis bringen können. In diesem Zusammenhang fällt auch der Fokus auf Proof of Stake bei Lisk, Wax und Tezos auf. Da außerdem alle Projekte seit Jahresbeginn mit über 100 Prozent Gewinn überzeugen, darf man hier auch davon ausgehen, dass es sich nicht um das Ergebnis kurzfristiger Pump and Dumps handelt. Man darf eher annehmen, dass Trader bei den aktuellen Abverkäufen bei Bitcoin und anderen „großen“ Kryptowährungen einen sicheren Hafen suchen.

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