Bitcoin-Kurs Diese 5 Faktoren können den BTC-Kursverlauf befeuern

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Shutterstock

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Der Bitcoin-Kurs bewegt sich zwischen der 7.500- und der 8.000-US-Dollar-Marke. Diese Faktoren könnten die Kryptowährung befeuern.

Der Bitcoin-Kurs scheint sich dieser Tage unschlüssig zwischen den Fronten zu bewegen. Nach einem kurzfristigen Durchbruch der 8.000-US-Dollar-Marke musste der Kurs der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung wieder um die 5 Prozent an Federn lassen. Bei Redaktionsschluss liegt der Kurs für eine BTC-Einheit bei knapp 7.740 US-Dollar. Zeit, in die Glaskugel zu blicken. Diese Faktoren könnten einen Bull Run auslösen.

Der heilige Krypto-Gral: Das Halving


Im Mai dieses Jahres steht das viel zitierte Bitcoin Halving an. Bei diesem Ereignis wird die Belohnung für „Schürfer“ der Kryptowährung halbiert. Das bedeutet letzten Endes, dass der Nachschub an neuen BTC weiter verknappt wird. Bei einer gleichbleibenden oder gar steigenden Nachfrage würde der Bitcoin-Kurs dadurch steigen.

In der Vergangenheit hat das bereits funktioniert. So hat der Bitcoin-Kurs nach dem ersten Halving nach 367 Tagen sein Allzeithoch geknackt – er ist um satte 9.260 Prozent gestiegen. Nach dem zweiten Halving sollte es etwas länger dauern: 562 Tage nach dem zweiten Halving stieg der Bitcoin-Kurs innerhalb von 526 Tage um 2.976 Prozent. Zwar muss sich Geschichte nicht wiederholen. Aber sie kann es bisweilen.

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Nouriel Roubini ist – gelinde gesagt – nicht gerade als Bitcoin-Fan bekannt. Dennoch lieferte „Dr. Doom“ im vergangenen Jahr eine Aussage zur globalen Wirtschaftslage, die man als positiv für den Bitcoin-Kurs interpretieren kann. So schreibt er in seinem Text über eine drohende Rezession für das Jahr 2020:

Außerhalb der USA bleibt die Fragilität des Wachstums im schuldengeplagten China und einigen anderen Schwellenländern ein Problem, ebenso wie die wirtschaftlichen, politischen und finanziellen Risiken in Europa. Schlimmer noch, in den Industrieländern sind die politischen Instrumente für die Reaktion auf eine Krise nach wie vor begrenzt. Die nach der Finanzkrise 2008 verwendeten monetären und fiskalischen Interventionen und privatwirtschaftlichen Backstops können heute einfach nicht mit dem gleichen Effekt eingesetzt werden.

Was das mit dem Bitcoin-Kurs zu tun hat? Nun Kryptowährungen – Zugpferd BTC voran – finden mehr und mehr Anklang als Ausweichs-Asset, um das Investment-Portfolio in Krisenzeiten aufzustocken. Während zu vergangenen Krisen (man denke an die Finanzkrise 2008) Edelmetalle wie Gold großen Anklang fanden, darf man davon ausgehen, dass bei einer ökonomischen Krise auch das digitale Gold seinen Weg in die Portfolios findet.

Geopolitische Krisen und der Bitcoin-Kurs

Ein weiterer Punkt, der weder gesellschaftlich noch moralisch als positiv zu werten ist, den Bitcoin-Kurs jedoch befeuern kann, sind geopolitische Krisen. Der Währungskrieg zwischen USA und China oder der Konflikt zwischen den USA und Iran sind hier Faktoren, die der Kryptowährung und dem Markt für digitale Assets einen Anschub geben können. Jüngste Kursbewegungen im Zusammenhang mit dem Irankonflikt deuten zumindest darauf hin. Darüber hinaus verzeichnen ökonomische Krisengebiete wie Venezuela eine breitere Nutzung von Kryptowährungen.

Steigende Nachfrage als Bitcoin-Kurs-Treiber

Bloomberg-Analysten sehen es bereits kommen: Eine steigende Nachfrage kann dem Bitcoin-Kurs einen Schub Richtung Norden geben. Das Nachrichtenmagazin sieht vor allem die Wertspeicherfunktion der digitalen Währung als ausschlaggebenden Faktor. Hier greifen wieder die ökonomischen Prinzipien hinter Bitcoin, die sich bereits am Halving zeigen. Bei stetiger Verknappung des Nachschubs (BTC ist deflationär angelegt) darf man eine Bitcoin-Kurs-Steigerung erwarten.

Zukunftsmusik: Kommt endlich der Bitcoin ETF?

Eingesessenen Bitcoinern mag die ewige Frage nach einem Exchange Traded Funds (ETF) für die Kryptowährung nicht mehr sonderlich bewegen. Dennoch wird die Einführung eines solchen Produkts in der Anleger-Community bisweilen mit Spannung erwartet. Die Hoffnung: Ein solches Anlagevehikel erleichtert die nach wie vor als kompliziert empfundene Investition in den Krypto-Markt erheblich. Eine Zusage durch die US-Börsenaufsicht wäre der regulatorische Ritterschlag für Krypto-Assets. Dann wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Bitcoin-Kurs steigt.

Disclaimer: Diese Ausführungen stellen keinesfalls Investment-Ratschläge, sondern lediglich die Meinung des Autors dar. Investitionen in den Krypto-Markt können schlimmstenfalls zum Totalverlust führen. DYOR!

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