Was ist mit IOTA los? IOTA Foundation verliert einen Partner

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Quelle: severing ties and boycott concept via Shutterstock

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Das Centre for Blockchain Technologies (CBT) des University College London (UCL) nimmt Abstand von der IOTA Foundation. Auf der Website verkündet das CBT, dass sie in Zukunft keine Partner der IOTA Foundation mehr sind. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Alex Roos

Die tangle-basierte Kryptowährung IOTA ist für Transaktionen zwischen Maschinen (M2M) konzipiert. Hinter IOTA steht die IOTA Foundation. Seit Mitte 2017 hat IOTA Partnerschaften mit renommierten Unternehmen Bosch und VW verkündet. Nun springt zur Abwechslung ein Partner ab.

Klares Statement des Centre of Blockchain Technologies

Das CBT verkündete auf ihrer Website:

„Das UCL Centre for Blockchain Technologies ist nicht mehr mit der IOTA Foundation assoziiert. In Bezug auf jüngste Nachrichten beteuern wir unsere Unterstützung für offene Sicherheitsforschung als Voraussetzung zum Verständnis der Zusicherungen jeglicher Blockchain-Technologien. Es ist nicht angebracht, Sicherheitsforscher zum Ziel von Gerichtsverfahren zu machen, weil diese ihre Forschungsergebnisse veröffentlicht haben.“

Darüberhinaus löschte das CBT die bisherige IOTA-Seite auf ihrer Homepage. Dafür wird jetzt ein 404-Error angezeigt.


Der Hintergrund für das Handeln des CBT des UCL ist also Unabhängigkeit von der IOTA Foundation.

Kontroverse um die IOTA-Hash-Funktion

Anspielen könnte das Statement des CBT auf die Kontroverse im Oktober 2017. Damals hatte die Initiative for Digital Currencies (DCI) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Kollisionen in der Hash-Funktion von IOTA gefunden. Kryptographen weltweit läuteten die Alarmglocken. Kollisionen in einer Hash-Funktion bedeuten, dass für unterschiedliche Inputs derselbe Output gehasht wird.

Die IOTA Foundation verteidigte sich, doch einige Stimmen in der Kryptographie-Gemeinschaft beharrten auf ihrem Standpunkt. Im Oktober 2017 schrieb der führende Kryptograph der IOTA Foundation, Sergey Ivancheglo, eine E-Mail in persönlicher Sache an den Co-Autor des MIT Paper, Ethan Heilman, und drohte, einen Anwalt einzuschalten. Die Reaktion in der Community war ein Aufschrei. Ethereum-Mitgründer Charles Hoskinson äußerte sogar öffentlich, Heilman finanziell zu unterstützen, sollte es zu einem Prozess kommen.

Damit hat die IOTA Foundation einen Partner weniger, allerdings kann sich das Projekt nach wie vor mit etlichen Partnerschaften schmücken.

BTC-ECHO


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