Kryptokompass Der Finanzmarkt im Fegefeuer – Zeit für Plan B(itcoin)?

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Bitcoin in brennenden Flammen, die den Finanzmarkt symbolisieren
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Die Corona-Fallzahlen nehmen an Fahrt auf und die Lockdown-Maßnahmen werden wieder hochgefahren. Der Herbst könnte aber nicht nur wegen dem grassierenden Virus ungemütlich werden. Immer schwerwiegendere Verwerfungen drohen unserer Realwirtschaft, die durch extreme Notenbankmaßnahmen gestützt werden muss. Welche Anlageentscheidungen in welchem Szenario getroffen werden sollten, warum Bitcoin und Gold nur bedingt miteinander korrelieren und wie tokenisierte Sachwerte das eigene Portfolio sturmfest machen können, erklären wir in der neuen Kryptokompass-Ausgabe.

Nach dem Corona-Börsencrash im März scheint sich der Sturm gelegt zu haben. Die V-Erholung am Finanzmarkt ist geglückt – wenn auch nicht in der Realwirtschaft. Die Rettungspakte von Staaten und Notenbanken schaffen vorerst Ruhe. Dass diese Ruhe und wirtschaftliche Stabilität noch lange anhalten, wird immer stärker in Frage gestellt. Wie schlimm es wirklich unter der Oberfläche aussieht, lässt sich nur schwer abschätzen.

Schließlich greifen die fundamentalen Marktkräfte immer weniger, da unter anderem Insolvenzen von Unternehmen aufgeschoben und Kredite in den Bilanzen der Banken beziehungsweise Gläubiger nicht abgeschrieben werden. Entsprechend groß ist die Verunsicherung unter den Anlegern. Erste Unternehmen haben bereits angefangen zu handeln und schichten ihre Rücklagen in antizyklische Werte um. Allen voran das Nasdaq-Unternehmen Microstrategy hat hier für Aufsehen gesorgt, da es über 250 Millionen US-Dollar in Bitcoin konvertiert hat.

Vermögensrettung ist oberstes Gebot

Für viele Anleger steht daher aktuell die Vermögensrettung über der Vermögensvermehrung. Als Magazin, das seinen Fokus auf digitale Assets legt, schlagen wir die Brücke zwischen traditionellem und Krypto–Finanzmarkt. Dabei interessiert uns insbesondere die drohende Inflation, die Geldwerte in den kommenden Monaten und Jahren schwer zusetzen könnte. Aus diesem Grund zeigen wir in unserer Titelstory vom aktuellen Kryptokompass konkrete Auswege auf, die sowohl konservative als auch progressive Investoren ansprechen.

(Krypto-)Finanzmarkt im Blick

Natürlich geht es in unserem Kryptokompass um viel mehr als nur Analysen zur richtigen Vermögensanlage. Wir geben einen Überblick über alle relevanten Themen aus der Krypto-Ökonomie. Niemand muss mehr Angst haben, das Wichtigste zu verpassen. Neben relevanten Unternehmen, die wir vorstellen – diesen Monat ist es die Solarisbank und das Unternehmen hinter dem bekannten Bitcoin-Marktplatz bitcoin.de – stellen wir auch Personen aus dem Blockchain Space vor. So zeigen wir im Portrait den beeindruckenden Werdegang von Peter Großkopf, dem CTO der Börse Stuttgart Digital Exchange, auf. Im Kryptokompass-Interview wiederum sprechen wir mit Dominik Poiger von der Investmentgesellschaft VanEck über institutionelle Investoren und die Rolle von Bitcoin im Finanzmarkt.

Auch fernab des traditionellen Vermögenssektors kommen News, Anwendungen und Analysen aus dem gehypten Decentralized-Finance-Sektor, kurz DeFi, nicht zu kurz im Kryptokompass. Aufmerksame Leser werden sogar belohnt: Wer es schafft das Lösungswort aus unserem Kryptoworträtsel zu lösen, hat die Chance auf einen von drei Ledger Nano S Hardware Wallets.

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