Chicago und der umkämpfte Markt für Bitcoin-ATMs

David Scheider

von David Scheider

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David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Lux Vending hat seit Beginn des Jahres 30 Bitcoin-ATMs in Chicago aufgestellt. Damit konkurrieren nun drei Anbieter um die Gunst der Chicagoer Bitcoin-Gemeinde.

In Sachen Bitcoin-Adaption scheint Chicago Avantgarde zu sein. Nicht nur waren die ersten Bitcoin Futures in der Metropole westlich des Lake Michigan handelbar, Chicago scheint auch in Sachen Bitcoin-ATMs die Nase vorn zu haben. Eine Reihe von Anbietern konkurriert nun um die umkämpfen Marktanteile.

Dieser Kampf scheint jüngst durch den Markteintritt des in Atlanta ansässigen Unternehmens Lux Vending verschärft worden zu sein. Unter dem Namen Bitcoin Depot stellten die Betreiber seit Beginn des Jahres 30 Krypto-Geldautomaten in der Stadt auf. Lux ist damit in guter Gesellschaft: In Chicago gibt es nun fast 100 Stück.

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Damit setzt Lux Vending seine aggressive Marktpenetration fort. Insgesamt konnte das Unternehmen aus Georgia bereits über 200 BTC-ATMs in den gesamten USA aufstellen, wie der Chicago Business Insider berichtet. Auf den Lux-Automaten können Krypto-Freunde physische Dollarnoten gegen BTC tauschen – und umgekehrt. Dabei ist der Wiederverkauf des Krypto-Vermögens ein klarer Wettbewerbsvorteil. Geräte der Konkurrenz erlauben häufig nur den An- und nicht den Verkauf von Bitcoin & Co.

Zu den Marktführern in Sachen Bitcoin-Geldautomaten gehört Lux indes nicht. Von den knapp 100 in Chicago installierten Geräten gehören dem Anbieter Red Leaf Chicago allein 60 Stück. Athena Bitcoin, der Dritte im Bunde, konnte bisher nur drei ATMs in der „windigen Stadt“ in Betrieb nehmen – man fokussiert sich einem Bericht von NewsBTC zufolge lieber auf den wachsenden südamerikanischen Markt.

Dass Chicago bei Bitcoin-Entrepreneuren so beliebt ist, ist keineswegs Zufall. Die Krypto-Szene dort gilt als lebendig und institutionelle Anleger können auf den Optionsbörsen CME und CBOE seit geraumer Zeit Bitcoin-Terminkontrakte handeln.

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Häufig heißt es, die Automaten seien ein probates – weil niederschwelliges – Mittel, um die Krypto-Adaption voranzutreiben. Doch die Maschinen haben auch ihre Nachteile. Schließlich erlaubt nur ein Bruchteil der Geräte, akkumuliertes Krypto-Vermögen wieder in Fiatwährungen wie US-Dollar zurückzutauschen.

Auch die Gebühren gelten als hoch: Wie NewsBTC weiter berichtet, streichen die Betreiber für jede Transaktion Gebühren in Höhe von zehn bis 20 Prozent des Transaktionsvolumens ein.

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