Pilotprojekte CBDC: China testet digitale Zentralbankwährung im Einzelhandel

Dana Hajek

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

hopping cart with a paper banknote of One Chinese Yuan and face of leader Mao, as a symbol of the modern international economy

Quelle: Shutterstock

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Die Volksbank von China gab bekannt, dass sich der Testlauf ihrer digitalen Zentralbankwährung derzeit nur auf kleine Einzelhandelstransaktionen beschränke und dementiert Gerüchte über angebliche Immobilienkäufe mit einer CBDC.

Wie eine der zwei landesweiten englischsprachigen Tageszeitungen Chinas, Global Times, am 24. August berichtete, habe die Zentralbank des Landes (PBoC) die angeblichen Gerüchte eines Immobilienkaufs in CDBC aus dem Weg geräumt. So kursierte die Annahme einiger chinesischer Internetnutzer, dass ein Einwohner aus Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong für den Verkauf einer lokalen Immobilie mit dem digitalen Yuan (DCEP) ausgezahlt wurde. Dies hatte viele Fragen hinsichtlich des Umfangs der CBDC-Pilotprojekte der Zentralbank aufgeworfen.


Wang Peng, ein Assistenzprofessor an der Gaoling School of Artificial Intelligence der Renmin-Universität, kommentierte dazu:

In der derzeitigen Phase ist das Hauptziel des Tests, sicherzustellen, dass die digitale Währung reibungslos und sicher läuft. Wir wollen außerdem ermitteln, wie die DCEP von der Zentralbank an die Finanzinstitute verteilt wird. Nur wenn die Tests im Einzelhandel erfolgreich sind, werden sie in großen Transaktionen durchgeführt.

Zudem kursierte das Gerücht, dass die digitale Währung nicht in Banknoten umgetauscht werden könne. Darauf ließ ein Mitarbeiter der PBoC im Nachrichtendienst Sina verlauten, dass die DCEP als gesetzliches Zahlungsmittel dem Yuan entspreche und mit Banknoten im Kurs von 1:1 umgewandelt werden könne.

China mit CBDC auf dem Vormarsch

Derweil hat das Land in den letzten Jahren seine Forschung und Entwicklung zum digitalen Yuan beschleunigt, um die Führungsrolle im Bereich der digitalen Zentralbankenwährung (CBDC) zu übernehmen. Vor dem Hintergrund politischer Spannungen mit den USA versucht China den US–Dollar mit dem digitalen Yuan als weltweite Reservewährung zu ersetzen. Gegenwärtig laufen daher Pilotversuche für die DCEP in Peking-Tianjin-Hebei. Darüber hinaus auch in einigen Regionen in Zentral- und Westchina. Voraussichtlich werden sich im nächsten Jahr noch weitere chinesische Städte an den Pilotprojekten beteiligen.

Darüber hinaus hat auch eine Niederlassung in Shenzhen, die der Forschungseinheit der PBoC unterliegt, in den letzten Monaten ihren Mitarbeiterstab im Bereich Blockchain-Entwicklung und -Forschung vergrößern wollen, so berichtete es der Nachrichtendienst Beijing News. Im August schrieb die Forschungsstelle dahingehend einige neue Stellen aus.

CBDC entscheidet über zukünftige Wettbewerbsfähigkeit

China drückt bei der Entwicklung einer digitalen Währung aufs Gaspedal. Wie Reuters berichtet sei die Einführung noch zu den kommenden olympischen Winterspielen 2022 möglich. Viele Details im Hinblick auf ihre Funktionen und Einschränkungen sind der Öffentlichkeit allerdings noch nicht bekannt. Einige Fragen bezüglich der Privatsphäre, des Umfangs und der Verwendung der digitalen Zentralbankwährung bleiben auch noch offen. Vor allem Bedenken bezüglich der Privatsphäre und des Datenschutzes konnten sich bislang nicht zerstreuen. Die Digitalisierung von Geld, in welcher Endfassung sie auch den Verbraucher erreichen mag, ist aber nur eine Frage der Zeit. Wenn die Industrie auf die nächsten dezentralen und autonomen Wertschöpfungsstufen gehoben werden soll, führt kein Weg an programmierbarem Geld vorbei.

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