Börsengang: Deutsche Bank soll Bitcoin-Mining-Unternehmen unterstützen

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Deutsche Bank soll Bitmain Börsengang unterstützen

Quelle: Shutterstock

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Einem chinesischen Medienbericht zufolge soll das Bitcoin-Mining-Unternehmen Bitmain ein weiteres Mal den Börsengang wagen. Demnach ist zu diesem Zwecke ein Antrag bei der US-Regulierungsbehörde Securities and Exchange Comission (SEC) eingegangen. Als betreuendes Institut fungiert die Deutsche Bank. Zuvor war ein Börsengang von Bitmain an der Hongkonger Börsenaufsicht gescheitert. Wie viel Geld das Unternehmen an der US-Börse einnehmen will, ist noch unklar.

Der Bitcoin-Mining-Riese Bitmain möchte nach einem gescheiterten Börsengang in Hong Kong weiterhin an die Börse, allerdings in den USA. Daher reichte das Unternehmen aus Peking ein vertrauliches Dokument bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Dies berichtet das chinesische News-Portal Tencent News am 28. Oktober. Demnach stellte Bitmain Anfang dieser Woche den Antrag auf einen Initial Public Offering (IPO) bei der US-Regulierungsbehörde. Laut des selben Berichtes beteiligt sich die Deutsche Bank finanziell an dem Vorhaben.


Zunächst bleibt unklar, wie hoch das angestrebte Kapital für den Börsengang ist. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg ging bei einer Schätzung im Juni von 300 bis 500 Millionen US-Dollar aus. Damals waren viele Details des geplanten Börsenganges – wie etwa die (bisher unbestätigte) Beteiligung der Deutschen Bank – allerdings noch nicht bekannt.

Offenbar gab es diese Woche auch interne Machtkämpfe in der Krypto-Firma. Wie Tencent weiter berichtet, musste Mitgründer Ketuan Zhan in diesem Zusammenhang das Feld räumen. Der Streit geht sogar so weit, dass Mitarbeitern, die Anweisungen von Zhan weiterhin befolgen, eine sofortige Kündigung drohen soll. Des Weiteren soll sich der Bitcoin-Mining-Gigant Bitmain mit Zheng Hua, dem ehemaligen Repräsentanten von Nasdaq China, einen erfahrenen Berater ins Team holen, der die Chancen auf einen erfolgreichen Börsengang steigern soll.

Als nächstes muss sich Bitmain einer Befragung der SEC stellen. Im besten Fall verläuft diese positiv für den Konzern. Anschließend muss das Unternehmen einen sogenannten F1-Antrag stellen. Dieser ist speziell für ausländische Unternehmen gedacht, welche ein Listing am US-amerikanischen Aktienmarkt anstreben.

Bitmains Abhängigkeit von Bitcoin

Im Jahr 2018 versuchte Bitmain bereits einen Börsengang in Hong Kong. Der geplante Anteilsverkauf umfasste zu dieser Zeit drei Milliarden US-Dollar, also eine deutlich höhere Summe als jetzt. Damals stand insbesondere die starke Abhängigkeit vom Bitcoin-Markt den Plänen des Mining-Anbieters im Wege. Die hohe Volatilität hielt die Hong Kong Stock Exchange somit davon ab, den Antrag durchzuwinken. Im März 2019 stand fest, dass der Börsengang gescheitert ist. Wohl auch weil man aus seinen Fehlern gelernt hat, wird der jetzige IPO-Versuch mit deutlich niedrigerem Kapital datiert sein.

Der Vorstoß in Richtung US-Börse passt unterdessen zu dem erhöhten US-Engagement des chinesischen Konzerns in der letzten Zeit. So wurde kürzlich bekannt, dass Bitmain eine Bitcoin-Mining-Anlage in Texas eröffnet. Diese könnte laut der Firma einst zur „größten Bitcoin-Mining-Anlage der Welt“ heranwachsen. Zu den Börsenplänen schweigt das Unternehmen bislang allerdings.

Auf Anfrage von BTC-ECHO konnte die Deutsche Bank die Beteiligung aus regulatorischen Gründen in den USA nicht bestätigen.

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