Blockstream-Satellit trägt zur Globalisierung der Bitcoin-Blockchain bei

Danny de Boer

von Danny de Boer

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Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: Andrey Armyagov via Shutterstock

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Durch den Blockstream-Satellit soll Bitcoin nun auch den Menschen zugänglich gemacht werden, die sonst über keinen Internetzugang verfügen. 
Empfang auf dem ganzen Globus

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

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Empfang auf dem ganzen Globus

Ein Internetzugang ist bisher für eine Bitcoin-Node ein muss gewesen. Damit man die aktuelle Version der Bitcoin-Blockchain vorliegen hat, muss zumindest der aktuelle Block abgefragt werden. Auch im Jahr 2017 ist ein Internetzugang keine Selbstverständlichkeit und je nach Datenrate auch mit Kosten verbunden.

Durch einen Satelliten der Bitcoin-Entwicklungsfirma Blockstream soll jetzt in drei Schritten der ganze Globus mit einer Bitcoin-Satelliten-Verbindung abgedeckt werden. Das Equipment zum Empfang besteht aus der Software Defined Radio (SDR) Open Source-Software und kleineren Teilen wie einem USB-Receiver.

Über GitHub lässt sich schon die Software und die benötigte Hardware einsehen. Laut Blockstream-Angaben soll der Satellit gegenwärtig bereits 2/3 der Erde abdecken. Eine interaktive Karte zeigt, welche Gebiete das sind.

Globales Zahlungssystem


Der Blockstream-Satellit nutzt sogenannte “Teleports”, um Blöcke an den geostationären Satelliten zu schicken. Diese “Teleports” sind einfache Bodenstationen.

In einer Höhe von 35.786 km bekommt der Satellit das Signal von den Bodenstationen, welches er wiederum auf einen Großteil der Erde verbreitet. Auf der Erde kann dann jeder mit einer kleinen Satelliten-Schüssel und einem USB-Receiver Blöcke empfangen und sicherstellen, dass die Node immer synchronisiert ist. Das Bild unten zeigt wie das aussehen kann.

Andere Bodenstationen bekommen dann ebenfalls andere Informationen von weiteren Satelliten und stellen damit sicher, dass sie selbst synchron sind.

Mit ausreichend Satelliten bildet sich ein Ring aus kontinuierlichem Bitcoin-Blockchain-Empfang.

Über Twitter wird außerdem diskutiert, ob dieser Schritt möglicherweise der Grund dafür sei, dass die Bitcoin Core-Entwickler gegen eine Erhöhung der Block-Size sind. Die Kommunikationsrate würde durch die erhöhte Block-Size gestört werden, das Projekt wäre damit nur schwer umsetzbar.


BTC-ECHO

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