Deloitte-Studie Blockchain etabliert sich in der Wirtschaft

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Mit seiner Global Blockchain Survey zeichnet der Auditing-Riese Deloitte ein jährliches Stimmungsbild der Blockchain-Branche. Die Studie zeigt: Der Trend zur Adaption setzt sich auch im Jahr 2020 ungebrochen fort.

Die neuste Blockchain-Studie der Wirtschaftsprüfer von Deloitte dokumentiert für die Privatwirtschaft einen fortgesetzten Einstellungswechsel gegenüber dieser Technologie. Führungskräfte sehen die Blockchain demnach nicht mehr als „bahnbrechend und bloß vielversprechend.“ Im Jahr 2020 sei sie stattdessen als „integraler Bestandteil der organisatorischen Innnovation“ anzusehen:

Die Geschichte der Blockchain im Jahr 2020 ist eine Geschichte greifbarer, realer Implementierungen im großen und kleinen Maßstab. Aber es ist auch eine Geschichte darüber, wie die Blockchain die gesamte Organisation beeinflusst und jeden an ihrem Erfolg teilhaben lässt.

Im Rahmen der Studie befragte Deloitte 1,488 Führungskräfte und Fachkräfte aus Deutschland, der Schweiz und 12 weiteren Ländern. Alle Teilnehmer verfügten in Sachen Distributed Ledger und digitale Assets über ein zumindest rudimentäres Verständnis. Sie hatten weiterhin Einblick in die Krypto-Strategie ihrer jeweiligen Unternehmen. Da Deloitte seine Befragung zwischen dem 6. Februar und dem 3. März durchführte, könnten die Zahlen keinen etwaigen Meinungswechsel widerspiegeln, der sich auf Grund der Corona-Pandemie eingestellt haben könnte.

Blockchain gewinnt weiter an Bedeutung

Die diesjährige Global Blockchain Survey zeigt tatsächlich einen deutlichen Anstieg der Adaption. Denn 39 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die Technologie in ihren Produktionsprozess integriert zu haben. 2019 waren es hingegen noch 23 Prozent.

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Die Umfrage demonstriert darüber hinaus einen weitestgehend ungebrochenen Glauben an das Wertsprechen von Blockchain– und anderen Distributed-Ledger-Technologien. 55 Prozent der Befragten erachten die Technologie so als eine der fünf wichtigsten strategischen Prioritäten für ihr Unternehmen. 83 Prozent fürchten zudem einen Wettbewerbsnachteil, wenn sie Blockchain und Co. nicht in den Fokus rücken.

Nichtsdestoweniger bestehen in der Branche nach wie vor auch Zweifel am tatsächlichen Nutzen der Technologie. Denn 54 Prozent der Befragten glauben, dass die Blockchain „overhyped“ sei. Im Jahr 2019 bejahten hingegen lediglich 43 Prozent diese Frage. Ferner sank die Zahl derer, die an einen Sicherheitsvorteil der Chain gegenüber anderen IT-Technologien glauben, im Vergleich zum Vorjahr von 71 auf 64 Prozent.

Bei digitalen Assets gaben sich die Befragten indes ebenfalls zuversichtlich. 89 Prozent gaben an, dass derartige Assets für ihre Branche in den kommenden Jahren „sehr oder ziemlich wichtig“ sein werden.  83 Prozent glauben zudem, dass Kryptowährungen eine tatsächliche Alternative zu Fiatwährungen sind.

Verliert Deutschland den Anschluss?

Deloitte stellte bei der Adaption der Blockchain weiterhin deutliche regionale Unterschiede fest. Während 59 Prozent der Befragten aus China angaben, die Technologie bereits einzusetzen, waren es in den USA 31 und in Deutschland lediglich 26 Prozent. Auch andere Zahlen erhärten das Bild, dass der Glaube an die Blockchain in Deutschland geringer ausgeprägt ist, als im asiatischen Raum. Deloitte scheint hier dennoch optimistisch:

In Deutschland hat die Blockchain neuen Schwung erhalten, da die politischen Entscheidungsträger den Gesetzgebungsprozess aktiv mitgestaltet haben. Beispiele für solche Gesetzesinitiativen sind die Veröffentlichung eines Gesetzentwurfs zur Regelung des Angebots von Kryptowährungs-Token sowie die öffentliche Unterstützung und Förderung von Vorzeigeprojekten, die die Blockchain-Technologie in der nationalen Verwaltung einsetzen. Es gibt auch beträchtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit der Regulierung von Kryptowährungen, die Deutschland als sicheres regulatorisches Umfeld für Aktivitäten mit Kryptowährungen etablieren könnten,

lobt Deloitte die Entwicklungen in Deutschland.

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