Südkorea intensiviert ihre Bemühungen um eine nationale CBDC. Derweil laufen auch in Europa die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Südkorea intensiviert ihre Bemühungen um eine nationale CBDC. Derweil laufen auch in Europa die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Die Europäische Zentralbank hat 36 Zahlungsdienstleister für den Praxistest des digitalen Euro ausgewählt. Das Pilotprogramm startet 2027 und soll Technik, Abläufe und Nutzererfahrung der neuen Digitalwährung erproben.
Ab September soll der digitale Rubel starten. Die Europäische Union hat bereits im Vorfeld Sanktionen gegen die digitale Zentralbankwährung beschlossen.

Der digitale Euro hat eine weitere Hürde genommen. Moody's sieht darin einen wichtigen Schritt für Europas Zahlungsverkehr, rechnet aber weder mit einer schnellen Akzeptanz noch mit einer ernsthaften Konkurrenz für Stablecoins.
Der digitale Euro hat eine weitere wichtige Hürde im EU-Gesetzgebungsprozess genommen. Damit rückt die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung in Europa näher.
Weg frei für ein CBDC-Verbot: Der Senat hat ein Gesetzespaket verabschiedet, das der Notenbank die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung bis 2030 untersagt.
Der US-Kongress hat sich auf ein Gesetzespaket geeinigt, das der Federal Reserve die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung bis Ende 2030 untersagen würde.
Indien nimmt Tempo bei der Entwicklung der E-Rupie auf. Nun soll die CBDC im Sozialstaat zum Einsatz kommen. Doch nicht alle sind überzeugt.
Die Bank of Japan will die Blockchain für Zahlungsabwicklungen testen. Die Zentralbank hofft auf Effizienzgewinne.
Während US-Präsident Trump den digitalen US-Dollar vorerst per Dekret stoppte, warnt Finanzlegende Ray Dalio eindringlich vor dem Ende der Privatsphäre.
Projekte wie der digitale Euro spalten die Gemüter. Warum CBDCs dennoch sinnvoll sind und wie eine Koexistenz mit Bitcoin möglich ist.
Der digitale Euro soll Europa unabhängiger von US-Tech-Riesen machen. Auf 85 Seiten beschreibt die EU, wie die CBDC aussehen soll.

Wie die Europäische Zentralbank in einem Media-Briefing bestätigt, soll der digitale Euro 2029 an den Start gehen. Schon 2027 könnte das Pilotprojekt starten.
Der digitale Euro gilt als Prestigeprojekt der EZB. Während die Zentralbank von Effizienz und Innovation spricht, warnt die Bitcoin-Community vor Überwachung und Kontrollverlust. Ein Blick auf Chancen, Risiken und den fundamentalen Gegensatz zu Bitcoin.
Der digitale Euro soll 2029 eingeführt werden. Laut EZB-Direktor Piero Cipollone laufen bereits Vorbereitungen für Gesetzgebung und technische Umsetzung.
Die Europäische Zentralbank will den digitalen Euro ab 2026 in Pilotprojekten erproben und bis 2029 in ganz Europa ausrollen.
Die EU denkt über einen Digitalen Euro auf Ethereum oder Solana nach. Er könnte bereits im Oktober 2025 launchen.
Während manche Entwicklungsländer bereits einen CBDC ausgerollt haben, laufen in den großen Industrienationen noch Pilotprojekte. Ein Gesetzentwurf legt nun fest: Die russische digitale Zentralbankwährung soll im nächsten Jahr kommen.
Geld existiert heute in verschiedenen Formen. Bargeld ist eine direkte Verbindlichkeit der Zentralbank. Giralgeld, also Kontoguthaben bei einer Geschäftsbank, ist dagegen eine Verbindlichkeit der jeweiligen Geschäftsbank. Eine CBDC würde digitales Zentralbankgeld schaffen: Wie Bargeld wäre es eine direkte Forderung gegen die Zentralbank, aber in digitaler Form. Das unterscheidet CBDCs von PayPal-Guthaben oder Bankeinlagen, die immer über einen privaten Intermediär laufen. Der Unterschied zu Kryptowährungen wie Ethereum liegt in der Kontrolle: CBDCs sind zentralisiert und staatlich gesteuert. Sie entstehen nicht durch einen offenen Konsens, sondern durch eine einzige Ausgabestelle. Retail-CBDCs richten sich an Bürger und Unternehmen, Wholesale-CBDCs dienen dem Interbankenverkehr.
Nicht alle CBDC-Projekte setzen auf Distributed-Ledger-Technologie. Manche Zentralbanken nutzen zentralisierte Datenbankarchitekturen, die schneller und effizienter skalieren. Andere, darunter das Projekt des Bahamas “Sand Dollar” und Teile des e-CNY, nutzen DLT-ähnliche Ansätze. Eine häufig diskutierte Eigenschaft ist die Programmierbarkeit: CBDCs könnten mit Verwendungsbeschränkungen oder Ablaufdaten versehen werden, sodass Gelder nur für bestimmte Zwecke oder innerhalb eines Zeitraums genutzt werden können. Diese Funktion ist technisch realisierbar, wird aber in der politischen Debatte kontrovers diskutiert. Für den digitalen Euro hat die EZB ausdrücklich ausgeschlossen, solche Einschränkungen einzuführen: Er soll kein programmierbares Geld werden, das vorgibt, wo, wann oder wofür Bürger zahlen dürfen. Bedingte Zahlungsauslöser sollen möglich sein – etwa für automatisierte Geschäftsprozesse –, aber keine Einschränkung der Verwendungsfreiheit der Bürger. Daneben ist Offline-Fähigkeit ein Designziel vieler Projekte, damit CBDCs auch ohne Internetverbindung genutzt werden können.
Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet seit 2021 an einem digitalen Euro. Das Projekt durchlief eine Untersuchungsphase (bis 2023) und anschließend eine Vorbereitungsphase, die im Oktober 2025 endete. Seit November 2025 steht die technische Bereitschaft im Vordergrund. Ein Pilot ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen, eine mögliche erste Ausgabe für 2029. Eine finale Entscheidung über die Einführung steht noch aus; der Gesetzgeber und die EU-Institutionen müssen einen entsprechenden Rechtsrahmen schaffen. Der digitale Euro soll kein Ersatz für Bargeld sein, sondern ein zusätzliches Zahlungsmittel für den Alltag. Datenschutz ist ein zentrales Designziel: Bei Offline-Zahlungen sollen nur Zahler und Empfänger die Details kennen; bei Online-Zahlungen soll das Eurosystem die Nutzer anhand der verarbeiteten Daten nicht direkt identifizieren können. Deutschland war im Rat der EU ein aktiver Befürworter strenger Datenschutzanforderungen. Ein Holding-Limit soll verhindern, dass Bürger große Guthaben von Geschäftsbanken in digitale Euro umschichten und damit die Bankenstabilität gefährden.
China führt mit dem e-CNY das am weitesten fortgeschrittene Retail-CBDC-Projekt eines großen Landes. Der digitale Yuan wurde ab 2020 in mehreren Städten pilotiert, unter anderem in Shenzhen und Peking. Zahlungsinfrastrukturen wie Alipay und WeChat Pay wurden in das System eingebunden. Die Bahamas führten 2020 mit dem Sand Dollar die erste vollständig eingeführte Retail-CBDC ein. DCash in der Ostkaribik und die nigerianische eNaira folgten 2021 als weitere früh gestartete Projekte. In den USA führte eine anhaltende politische Debatte dazu, dass der US-Kongress Gesetze diskutierte, die die Ausgabe eines Retail-CBDC durch die Federal Reserve einschränken würden. Rund hundert Länder hatten laut Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bis 2024 irgendeine Form von CBDC-Forschung oder Pilotprojekten gestartet.
Befürworter sehen in CBDCs das Potenzial, Zahlungen günstiger und schneller zu machen, Finanzdienstleistungen zugänglicher zu gestalten und Geldwäsche durch bessere Nachverfolgbarkeit zu erschweren. Kritiker, darunter viele aus dem Krypto-Umfeld, warnen vor einem Überwachungsinstrument: Eine vollständig digitale Staatswährung könnte Transaktionen lückenlos dokumentieren und im Extremfall programmiert einschränken. Die Frage der Programmierbarkeit ist ein zentraler Streitpunkt. Ökonomen diskutieren zudem den Banken-Disintermediations-Effekt: Wenn Bürger direkt Zentralbankgeld halten, könnten Geschäftsbanken Einlagen verlieren und hätten weniger Mittel für die Kreditvergabe. Holding-Limits sollen dieses Risiko begrenzen.