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Gekommen, um zu bleiben Bitcoin-Verbot in USA kein Thema mehr, glaubt Grayscale

Dana Hajek

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

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benjamin franklin with bitcoin eyes; cryptocurrency and traditional money

Quelle: Shutterstock

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Zwar ist das angespannte Verhältnis zwischen den Regierungen der Welt und dem immer populärer werdenden Bitcoin kein Geheimnis, dennoch sei ein Bitcoin-Verbot nicht mehr umsetzbar. Davon ist der CEO von Grayscale, Barry Silbert, überzeugt.

Dass Präsident Donald Trump und US-Finanzminister Steve Mnuchin schon häufiger den spekulativen Charakter von Bitcoin kritisierten, ist zunächst nicht überraschend. Trotzdem scheint ein Verbot von Bitcoin, der an der Wall Street und in Washington D.C. eine immer breitere Unterstützung erfährt, in weite Ferne gerückt zu sein. Das meint zumindest Barry Silbert, CEO und Gründer von Grayscale Investments, das zur Digital Currency Group gehört und Fonds verschiedene Krypto–Assets verwaltet.

„Das Risiko eines Bitcoin-Verbots liegt hinter uns“


So äußerte sich Silbert zu der Entwicklung der US-Regulierungslandschaft „vorsichtig optimistisch“, wie der Nachrichtendienst Forbes am 19. Juli berichtet. Die Gründe hinter seiner Zuversicht seien die ausreichende Anzahl an „politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden, die das Existenzrecht von Bitcoin unterstützen.“ In diesem Zusammenhang verweist Silbert auf die Arbeit von Organisationen wie dem Coin Center. Dabei handelt es sich um eine in Washington D.C. ansässige gemeinnützige Forschungs- und Interessenvertretungszentrum, das sich mit politischen Fragen zum Thema Kryptowährungen befasst.

Der Branche geht es gut. Dank der Arbeit, die geleistet wird, um politische Entscheidungsträger über die Vorteile dieser Anlageklasse aufzuklären, geht es uns aus der Beziehungs-Perspektive besser als je zuvor. Das katastrophale politische Risiko eines Bitcoin-Verbots liegt hinter uns.

fügte Silbert hinzu.


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Silberts Unterstützung für eine zügige Adaption und Übernahme Bitcoins rührt vermutlich auch aus seinem geschäftlichen Interesse heraus. Der CEO des aktiven institutionellen BTC-Wals, Grayscale, hat aktuell großen Einfluss auf den Bitcoin-Markt. Am 25. Mai berichtete BTC-ECHO schon, dass das Unternehmens rund ein Drittel aller neu geschürften Bitcoin zwischen Februar und Mai aufgekauft hatte.

Laut Grayscale, sei die institutionelle Nachfrage nach BTC inmitten der Coronavirus-Krise jüngst rasant angestiegen. Hier verdoppelte sich der Zufluss an institutionellem Kapital von 500 Millionen US-Dollar im ersten Quartal auf fast eine Milliarde US-Dollar in Q2. Dies sei der größten vierteljährlichen Zufluss aller Zeiten.

Trump: Bitcoin-Skeptiker in Chief

Silberts Kommentare folgen auf Berichte des Washington Examiner vom letzten Monat. Dem zufolge, habe sich Präsident Donald Trump laut dem neuen Buch The Room Where It Happened von John Bolton, 2018 für die Verfolgung von Bitcoin eingesetzt. Wie es der Zeitschrift vorlag, habe Donald Trump seinen Finanzminister Steven Mnuchin aufgefordert, „Bitcoin zu verfolgen” (Go after Bitcoin).

Sein Auftrag wurde infolge des BTC-Hypes aus dem Jahr 2017 eingeleitet. Damals schoss der Kurs pro Coin von etwa 1.000 US-Dollar zu Beginn des Jahres auf etwa 20.000 US-Dollar zum Jahresende nach oben. Außerdem veranlasste Trump auch während das Unternehmen Facebook seine ersten Vorschläge einer eigenen Kryptowährung, Libra, bekannt machte. So twitterte er im vergangenen Jahr, dass BTC ein Zahlungsmittel für kriminelle und terroristische Aktionen sei und nur aus „thin air“ bestehe.

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