Bitcoin-Regulierung: Taiwan schiebt Geldwäsche einen Riegel vor

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin, Geldwäsche und Terrorismus ist ein Dreiergespann, das sich in Köpfen von Bitcoin-Kritikern seit langer Zeit festgeschrieben hat. Um dieses Problem anzugehen, arbeiten Regierungen mit Behörden der verschiedenen Nationen zusammen und versuchen, entsprechende Richtlinien zu schaffen. Heute: Taiwan.

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Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Dass Bitcoin sich weder für Geldwäsche noch für die Finanzierung von Terrorismus besonders gut eignet, dürfte inzwischen bekannt sein. Auch wenn es bei manchen Privacy Coins für solche Zwecke schon besser aussieht, gibt es immer noch Vorschriften durch Regulierungsbehörden, die das verhindern (bzw. es versuchen). Entsprechende Bitcoin-Regulierungsansätze kommen derzeit aus Taiwan.

Dort hat der Gesetzgeber nun die Geldwäschevorschriften erweitert, um künftig Geldwäsche durch Bitcoin und andere Kryptowährungen deutlich zu erschweren. Wie Focus Taiwan berichtet, traten die Vorschriften am 2. November in Kraft. Die neue Regelung gibt der taiwanesischen Finanzaufsicht fortan die Möglichkeit, anonyme Finanztransaktionen aufzuhalten.

Sichere Bitcoin-Börsen haben Konjunktur

Dafür kann die Behörde Bitcoin-Börsen dazu auffordern „Klarnamen-Systeme“ einzuführen. Entsprechende Ansätze gibt es bereits in Südkorea. Nach Verdachtsmomenten auf Insidertraining durch Regierungsbeamte, so wie Hacks und schlechte Sicherheitssysteme, führte die Regierung dort ein Klarnamen-System ein, das vorsieht, dass man auf Bitcoin-Börsen nur handeln darf, wenn man seine Identität zweifelsfrei registriert und überprüfen lässt.

Update soll System verbessern

Wenn sich in Taiwan nun Kunden weigern, diese Richtlinien zu befolgen, werden die Banken dazu aufgefordert, die jeweiligen Überweisungen zurückzuweisen. Auch hält sie die Finanzaufsicht dazu an, verdächtige Fälle an die Behörden zu melden. Dem Justizministeriums des Landes zufolge erwarte man sich durch die Neuerung eine Stärkung des bestehenden allgemeinen Antigeldwäschegesetzes.

Dieses führte die Regierung im Jahr 2016 ein, konnte bisher jedoch nicht gänzlich verhindern, dass es zu Vorfällen der Geldwäsche kam. Vom aktuellen Update erwartet sich die Regierung und der Gesetzgeber bei der kommenden Evaluation durch die Asia/Pacific Group vom 5. bis 16. November in Fragen der Sicherheit deutlich besser abzuschneiden als zuvor.

BTC-ECHO

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