Bitcoin-Mining-Verbot im Iran, Watsche für japanische Krypto-Börse – Das Regulierungs-ECHO

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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In Japan klappt die Selbstregulierung der Bitcoin-Börsen in einigen Fällen eher mittelprächtig, weshalb die FSA nun aktiv geworden ist. Unterdessen müssen iranische Bitcoin-Miner genau darauf achten, woher sie ihren Strom beziehen. In den USA sorgt man sich über die Terrorismus-Qualitäten von Libra, während die FATF fordert, dass Krypto-Börsen ihre Nutzerdaten untereinander austauschen. Das Regulierungs-ECHO.

Japans Finanzaufsicht straft Bitcoin-Börse ab

Die japanische Finanzaufsicht Financial Services Agency (FSA) hält die Compliance der Bitcoin-Börse Fisco hinsichtlich Anti-Geldwäsche-Maßnahmen und Investorenschutz für unzureichend. Infolgedessen hat die Behörde ein Maßnahmenpapier publiziert, in dem die FSA schwere Vorwürfe gegen die Börsenbetreiberin erhebt. Gleichzeitig hat die FSA ein zwölfteiliges Maßnahmenpaket gezurrt, das Fisco umsetzen sollte, um die behördlichen Bedenken zu zerstreuen.

Maltas Mieten bald auf Blockchain?


Der maltesische Fortschritt in Sachen Krypto-Adaption erreicht eine neue Stufe. In Zukunft müssen die Bürger alle Mietverträge auf einer Blockchain registrieren. Laut Premierminister Joseph Muscat hat dies vor allem Sicherheitsgründe. Darüber hinaus bildet jedoch auch die Förderung der Massenakzeptanz von Blockchain- und anderen Distributed-Ledger-Technologien eine Motivation hinter dem Vorstoß.

Neue FATF-Vorgaben lassen Bitcoin-Börsen bangen

Am 21. Juni hat die multilaterale Financial Action Task Force FATF die geplanten Richtlinien zur Regulierung von virtuellen Assets bzw. deren Handelsplätzen verabschiedet. Demnach sollen „Virtual Asset Service Provider“ (VASP), also zum Beispiel Bitcoin-Börsen, künftig ihre Kundendaten offenlegen und untereinander austauschen. Dies soll für Handelsvolumina ab 1.000 US-Dollar gelten und sowohl die Daten von Empfängern als auch von Absendern von Transaktionen betreffen. Das Ende der Privacy in Bitcoin? Findige Trader werden sich zu helfen wissen.

Iran droht Bitcoin-Mining-Verbot

Die Inflation hat den Iran fest im Griff und wirtschaftliche Sanktionen schneiden Banken von globalen Finanzströmen ab. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Bitcoin für die iranische Bevölkerung eine immer größere Rolle spielt. Die Nachfrage nach dem digitalen Gold wächst kontinuierlich und weil Exchanges der Führung des Landes ein Dorn im Auge sind, greifen Iraner immer häufiger auf das eigenständige Mining der Coins zurück. Doch auch das Bitcoin-Mining ist den iranischen Behörden nicht genehm, zumindest so lange es mit Strom auf Staatskosten betrieben wird.

Libra bereitet US-Regulatoren Kopfzerbrechen

Das von Facebook angeleierte Bezahlnetzwerk samt Coin Libra stößt bei Gesetzgebern weltweit auf Skepsis. Dabei geht es nicht nur um die kaum verhohlene Befürchtung, dass Facebook so nicht nur der einen oder anderen Zentralbank das Geldmonopol streitig machen könnte. Auch potenzielle Fälle von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung lassen – beinahe wie bei einer richtigen Kryptowährungen – Regulatorenargwohn gedeihen. In den USA haben parteiübergreifende Mitglieder des Kongresses deshalb den Chef der Finanzkriminalitätsbehörde FinCEN zu den Risiken und Nebenwirkungen von Libra befragt.

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