Bitcoin-Marktsentiment: Volatilität erreicht neue Höhen

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Kraken veröffentlicht seine Marktanalyse für den Monat Juni. Demnach erreicht die Bitcoin-Volatilität wieder neue Höhen. Im selben Zug sei ein Fortsetzen des Kurstrends, der seit April dieses Jahres besteht, zu beobachten.

Aufs Jahr gerechnet beträgt Bitcoins Volatilität 73 Prozent. Damit ist die Wertschwankung der Kryptowährung Nr. 1 so hoch wie seit November 2018 nicht mehr. Diese dürfte in erster Linie auf das hohe Handelsvolumen von 42,3 Milliarden US-Dollar zurückzuführen sein, in dessen Folge auch die Kurse zum Teil exorbitante Sprünge gemacht haben.

Exemplarisch sei hier der Pump des Bitcoin-Kurses auf 13.800 US-Dollar vom 26. Juni zu benennen – immerhin ein Kursanstieg von 18 Prozent innerhalb eines Tages. Dass derartige Bull Runs nicht nachhaltig sind, hat sodann die Empirie gezeigt. Schließlich mussten Bitcoin-Anleger in der Folge Einbußen von fast 2.000 US-Dollar in nur wenigen Minuten hinnehmen.

Korrelation zu traditionellen Assets

Im Vergleich zum Mai dieses Jahres tat sich hinsichtlich der Korrelation zu anderen Assets wie dem Aktienmarkt so einiges. Sie stieg nämlich in eine signifikant positive Richtung. So betrug die monatliche Korrelation etwa mit dem S&P 500, einem der bedeutendsten Aktienindizes der Welt, im Mai noch -85 Prozent. Im Juni drehte sich dieser Wert jedoch fast um. Denn wie Kraken berichtet, betrug er für den Folgemonat etwa +58 Prozent.

Auch für alle anderen untersuchten Assetklassen zeichnete sich im Juni dieses Jahres eine mehr oder weniger positive Korrelation ab. Wer mehr über den Zusammenhang der Kurse für traditionelle Vermögensanlagen im Vergleich zu Bitcoin & Co. erfahren möchte, klickt hier.

US-Politik bringt BTC auf die Agenda

Eines ist klar: Unabhängig davon, dass sich einige Vertreter der US-Politik durchaus offen gegenüber Bitcoin geäußert haben, haben die jüngsten Parlamentssitzungen für mächtig Trubel in den Medien gesorgt. Kaum ein Medium verpasste es, etwa über David Marcus Auftritt vor dem Finanzausschuss des US-Parlaments zu berichten. Dass das positive Bild, das die Debatte von Bitcoin hinterlässt, auch mögliche Auswirkungen auf den Kurs haben wird, ist nicht abwegig. Das sieht Kraken ähnlich.

Auch die US-Notenbankpolitik sieht die Bitcoin-Börse als weiteren potenziellen Kurstreiber an. Sollte FED Chairman Jerome Powell Trumps Forderung nach einer abermaligen Lockerung der Geldpolitik nachkommen, könnte sich dies auf steigende Bitcoin-Kurse auswirken. Schließlich sind Anleger in einem Niedrigzinsumfeld eher bereit, in riskante Wertanlagen wie Kryptowährungen zu investieren.

Wieso eine steigende Volatilität Bitcoin als Assetklasse erst so richtig attraktiv macht, erklären wir hier.

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