Warum Bitcoin (BTC) in jedes Wertpapierportfolio gehört

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 4 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Die Sharpe-Analyse verrät: Bitcoins Risikoprofil ist asymmetrisch. Das heißt, dass die erzielte Rendite das entstandene Volatilitätsrisiko kompensiert. Wieso Fondsmanager die beste Wertanlage der Menschheitsgeschichte nicht mehr lange ignorieren können.

Man muss Bitcoin nicht mögen. Dass insbesondere institutionelle Investoren wie Banken und Hedgefonds die Kryptowährung Nr. 1 nach wie vor argwöhnisch betrachten, ist angesichts der hohen Volatilität und technischen Komplexität der ersten dezentralen Peer-to-Peer-Kryptowährung nachvollziehbar. Aus einem rein mathematischen Gesichtspunkt werden Fonds-Manager allerdings nicht mehr lange schlüssig darlegen können, wieso BTC noch nicht Teil des verwalteten Portfolios ist. Denn ein Blick in Bitcoins Performance verrät: Über die letzten vier Jahre war Bitcoin die beste Assetklasse überhaupt.

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Bitcoin als unkorrelierte Portfolio-Ergänzung

Eine Grundregel der Portfoliotheorie lautet Diversifikation. Ziel eines diversifizierten Portfolios ist es, das Anlagerisiko zu senken, indem Investoren ihr Kapital breit streuen. Ein geeigneter Mix aus möglichst verschiedenen und vor allem unkorrelierten Anlageklassen verringert die Volatilität des Depots und so das Anlagerisiko. Anders ausgedrückt: Wer nicht nur auf ein Pferd setzt, verringert Verlustgefahren bei schlechter Performance des Assets.

Anleger sind im Sinne einer Risikodiversifikation ihrer Asset-Portfolios folglich immer auf der Suche nach Wertanlagen, die möglichst unkorreliert zu anderen Bestandteilen ihrer Portfolios sind. Und hier kommt Bitcoin ins Spiel. Denn wie wir in unserer Serie Bitcoin und traditionelle Märkte abermals gezeigt haben, weist Bitcoin eine extrem geringe Kopplung zu Marktindizes wie dem S&P 500 auf. Alleine deshalb ist Bitcoin als Wertanlage für professionelle Investoren interessant – und das ganz unabhängig von der Traumperformance der Kryptowährung Nr. 1.

Bitcoins asymmetrisches Risikoprofil

Wirft man nun einen Blick auf die exorbitanten Gewinne, über die sich Bitcoin-Investoren und –Hodler über die letzten vier Jahre freuen durften, lässt sich kaum noch rational nachvollziehen, wieso institutionelle Investoren immer noch an der Seitenlinie stehen.

Bereits am 23. April verglich Pomp – zugegebenermaßen selektiv – verschiedene Assetklassen anhand ihrer zweijährigen Performance. Zu Redaktionsschluss beträgt die zweijährige Rendite für Bitcoin-Investments sogar 500 Prozent.

Nicht nur aus reinen Performance-Gesichtspunkten waren mittel- bis langfristige BTC-Investments eine gute Idee. Auch hinsichtlich des Risikoprofils spricht einiges dafür, zumindest mit einem kleinen Teil des Portfolios an BTC zu partizipieren. Einen guten Anhaltspunkt bietet die so genannte Sharpe-Ratio. Verkürzt ausgedrückt setzt die Sharpe-Quote Risiko und Ertrag ins Verhältnis und gibt Auskunft darüber, ob die Überrendite einer Geldanlage für das Risiko kompensiert. Das Risiko ist hierbei als Volatilität definiert. Laut Sharpe-Ratio sollten Investoren diejenige Anlage bevorzugen, die über einen höheren Sharpe-Quotienten verfügt.

Bitcoin, das wird die wenigsten überraschen, schlägt sich auch bei einer Sharpe-Analyse phänomenal.

Woobull Charts hat sich die Mühe gemacht, die Sharpe-Ratio einiger traditioneller Assets mit der von Bitcoin zu vergleichen. Das Ergebnis: Die Überrendite, die BTC-Investments eingebracht hat, kompensiert eindeutig für in Kauf genommene Volatilität. Bitcoins Sharpe-Ratio beträgt zu Redaktionsschluss 3,18 während die von US-Aktien mit 1,45 nicht einmal halb so groß ist.

Um die Tragweite des Ganzen zu verdeutlichen: Wer auch nur ein Prozent seines Portfolios in Bitcoin investiert und die restlichen 99 Prozent als Bargeldreserven beibehält, erzielt mehr Rendite, als mit klassischen Aktienportfolios.

Fazit

Zahlen lügen nicht. Zwar handelt es sich bei der Sharpe-Ratio auch nicht um die eierlegende Wollmilchsau der Risikobewertung von Vermögensanlagen. Aber immerhin ist sie ein etabliertes Bewertungsinstrument, was auch im traditionellen Finanzsektor zum Einsatz kommt. Und im Falle von Bitcoin spricht die Sharpe-Analyse eine eindeutige Sprache: Bitcoins Performance ist so überdurchschnittlich, dass sie entstandene Risiken überkompensiert. Das werden Fonds-Manager nicht mehr lange ignorieren können.

Disclaimer: Ein Teil des folgenden Artikels enthält Vorschläge, um am Krypto-Markt und Bitcoin-Kurs teilzunehmen. Für eventuelle Verluste kann nicht gehaftet werden, der Krypto-Markt ist unberechenbar und hoch volatil.

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