Bitcoin Lightning Torch: Ende in Sicht

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Die Lightning Torch erreicht ihre Kapazitätsgrenzen. Noch etwa achtmal kann die Lightning-Fackel die Besitzerin oder den Besitzer wechseln, dann ist Schluss. Trotz nahendem Ende lässt sich konstatieren: Das Experiment war erfolgreich.

Seit etwa zweieinhalb Monaten macht die sogenannte Lightning Torch in der Bitcoin-Community die Runde. Die Idee: Eine Art Satoshi-Kettenbrief, der von Bitcoin-Freund zu Bitcoin-Freund weitergegeben und dabei jeweils um etwa 10.000 Satoshis (ungefähr 0,45 US-Dollar) erweitert wird.


Startschuss gab Twitter-User Hodlonaut am 19. Januar dieses Jahres.

Kapazitätsgrenze erreicht

Das Lightning Network steckt noch in den Kinderschuhen; die Technologie gibt es erst seit etwa einem Jahr. Zwar wächst das Second-Layer-Netzwerk auf Bitcoin exponentiell. Die Kapazität hängt jedoch von der Masse der Nutzerinnen und Nutzer ab. Und die ist nach wie vor gering.

So ist es zu erklären, dass auch die Lightning Torch langsam, aber sich abbrennt. Denn mittlerweile bewegen die Teilnehmer pro Weitergabe mit etwa 4,22 Millionen Satoshis ungefähr 170 US-Dollar.

Damit ist das aktuelle Lightning-Limit von 4,29 Millionen Satoshis beinahe erreicht.

Die aktuelle Maximalgröße des Lightning-Netzwerks beträgt 4,29 Millionen Satoshis.

Hodlonaut

Laut Genesis-Fackelträger Hodlonaut sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch genau acht Transaktionen möglich, dann darf man das Experiment für beendet erklären.

Mit @RosaRyyti trägt die fünfte Finnin die #LNTrustChain.
Nur noch acht Plätze sind offen. Wird der nächste Durchgang sie aus dem Land der tausend Seen holen? Die nächste Invoice ist für 4,22 [Millionen Satoshis]!

Hodlonaut

Fackel wird zur Spendenaktion

Mit Jack Dorsey, Justin Sun, Riccardo Spagni und Peter McCormack, Host des „What Bitcoin Did“ Podcasts, gehörten namhafte Figuren aus dem Bitcoin Space zu den Fackelläufern. Besonderes Augenmerk jedoch legten die Torch-Jünger von Beginn an auf die Übersendung der Satoshis an Bitcoin-kritische Regionen wie Venezuela und Iran.

Denn auch der Bitcoin-Fackellauf sollte unter dem Motto des „grenzenlosen Geldes stehen“ stehen – eines der großen Narrative der Kryptowährung Nr. 1.

So dürfte es nicht überraschen, dass die LNTrustChain in Venezuela ihr Ende finden wird. Wie Hodlonaut via Twitter bekannt gab, will er den Saldo (etwa 170 US-Dollar) vollständig an Bitcoin Venezuela spenden. Dabei handelt es sich um eine Organisation, die sich auf die Verbreitung von Bitcoin und Lightning in dem südamerikanischen Land spezialisiert hat und ihre Lightning Node seinerzeit mit einer Autobatterie betrieben hatte.

Diese Menschen verdienen wirklich jede Unterstützung, die wir ihnen geben können. Sie erhalten die #LNTrustChain-Fackel, aber das sind nur etwa 170 US-Dollar. Bitte denkt darüber nach, einige Sats zur Spendenaktion hier https://tallyco.in/s/thz6f7/ zu schicken, die zusammen mit der Fackel gespendet werden!

Hodlnoaut

Wie dem Post zu entnehmen ist, ruft Hodlonaut die Community ferner dazu auf, via Tallycoin den Spendenbetrag abermals zu erhöhen. Das Ziel setzt der Initiator bei einem BTC an; derzeit sind bereits 0,398 Bitcoin (knapp 2.000 US-Dollar) im Topf.

Wer sich beteiligen möchte, kann an dieser Stelle an der Spendenaktion teilnehmen.

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