Marktupdate Bitcoin-Kurs (BTC) bald bei 16.000 US-Dollar? US-Wahl provoziert Börsenrallye

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Trump und Biden
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Der Krimi um die US-Präsidentschaftswahl neigt sich langsam dem Ende zu. Dem Herausforderer Joe Biden fehlen nicht mehr wenige Stimmen, um sich gegen Donald Trump durchzusetzen. Dessen Erfolgsaussichten schwinden mit jeder Minute. Doch warum reagieren die Aktienmärkte mit einer Rallye? Warum erklimmt der Bitcoin-Kurs ein neues Jahreshoch nach dem Nächsten? Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs befindet sich nicht erst seit gestern in einer atemberaubenden Rallye. Auf 30-Tagessicht konnte der Bitcoin-Kurs schon über 47 Prozent gut machen. Einen derartigen Anstieg kannte man zuletzt von der Krypto-Blase Ende 2017. Allein in dieser Woche wurden so zwei neue Marken erklommen. Erst die 14.000-US-Dollar-Marke und dann gestern die 15.000 US-Dollar-Marke.


Nun steht der Bitcoin-Kurs zu Redaktionsschluss bei 15.690 US-Dollar. Dies entspricht einem 24-Stunden-Plus von knapp 10 Prozent. Bei dem Tempo der letzten Tage und Stunden könnte es also nur eine Frage von Stunden sein, bis der BTC-Kurs die Marke von 16.000 US-Dollar erreicht – sofern es nicht zu einer harschen Gegenbewegung kommt.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Aber auch die traditionellen Finanzmärkte, sprich die Aktienindizes, konnten stark ansteigen. So schloss der DAX gestern mit einem Tagesplus von 2 Prozent. Auf Wochensicht kommt der DAX so auf ein Plus von über 7 Prozent.

Vorsicht geboten: Bitcoin und Aktien-Rallye steht auf sehr wackeligen Beinen

Doch eines muss klar sein: Diese Rallye steht, bei Bitcoin als auch Aktienindizes, auf sehr wackeligen Beinen. Donald Trump versucht Unruhe zu stiften, indem er die Stimmenauszählung anzweifelt. Auch wenn Joe Biden zeitnah das Rennen für sich gewinnen kann und damit die Klarheit schafft, die die Märkte sehen wollen, kann das Pendel schnell umschwingen.

Wichtig an dieser Stelle ist zu betonen, dass es den Märkten relativ egal ist, ob Trump oder Biden gewinnt. Sehr wohl nicht egal ist den Märkten hingegen, wenn Unklarheit und Verunsicherung herrscht. Dass die Kurse gestern steigen konnten und auch beim Bitcoin über Nacht, ist eine Einpreisung von Klarheit und nicht über präsidentielle Präferenzen.

Sollte Trump es schaffen, Unruhen zu erzeugen oder sonstige impulsive Handlungen und Äußerungen von sich geben, dann könnte es genauso schnell wieder runterrasseln. Aus Plus 10 Prozent können so sehr schnell wieder Minus 10 Prozent werden. Selten war ein Kursanstieg so wackelig wie aktuell.

Wenn der Staudamm bricht: Die Billionen US-Dollar überfluten Markt

In Anbetracht der aktuellen Marktsituation ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass die USA, wie aber auch Europa, eine extrem expansive Geldpolitik fahren. Im Zuge der Corona-Pandemie werden Billionenschwere Rettungspakete auf den Weg gebracht. Dieses viele Geld muss angelegt werden. Die Folge ist eine Geldschwemme an den Märkten, die zu einer Vermögensinflation führt. Aktien und Bitcoin steigen in erster Linie aufgrund der Geldpolitik und weniger wegen den wirtschaftlichen Perspektiven.

Durch die Unsicherheit, die die US-Wahl mit sich bringt, haben viele Investoren besonders viel Liquidität vorgehalten. Diese Liquidität muss sich allerdings irgendwann entladen. Entsprechend besteht die Möglichkeit, dass sich im Falle eines geordneten Wahlausganges, ohne größere Zwischenfälle, eine kleine Börsenrallye anschließt.

Mit Bitcoin gegen die drohende Inflation

Ganz gleich, ob Trump oder Biden: Die US-Regierung muss zukünftig sehr viel Geld ausgeben, um das Land stabil zu halten. Die Erzeugung von Inflation ist dabei das oberste Gebot. Noch heute ist die große Deflationsspirale aus den 30er Jahren ein Trauma im amerikanischen Gedächtnis. Ganz gleich wie die nächsten Stunden und Tage ausgehen werden und sich die Finanzmärkte kurzfristig entwickeln. Bitcoin als digitales Gold sollte mehr denn je als Absicherung denn als Spekulationsmittel gesehen werden. Denn weder Trump noch Biden können Bitcoin verbieten und glaubhaft eine Umkehr der expansiven Fiskalpolitik bewirken.

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