Bitcoin Cash, Bitcoin Cash plant neue Hard Forks

Quelle: Bitcoin Cash Logo Flag (Orange) via shutterstock

Bitcoin Cash plant neue Hard Forks

Ein Entwickler-Team von Bitcoin Cash hat angekündigt, die Größe der Blocks nächstes Jahr noch einmal zu vergrößern. Das erste Update des Protokolls soll am 15. Mai 2018 erfolgen.

Während der Bitcoin-Kurs weiterhin in die Höhe schießt, hat das Entwickler-Team Bitcoin ABC (Adjustable Blocksize Cap) eine Roadmap für die Weiterentwicklung von Bitcoin Cash im nächsten Jahr veröffentlicht. Darin kündigen sie vor allem zwei Hard Forks an, jeweils eine im Mai und November nächsten Jahres. Das Entwicklerteam von BitcoinABC ist sich über das geplante Upgrade bereits sicher. Sie müssen sich jedoch noch mit ihren Partnern von Bitoin Unlimited, Bitprim, nChain, Bitcrust, ElectrumX, Parity und Bitcoin XT abstimmen.

Die höhere Blockgröße war schon von Beginn an eine Eigenschaft von Bitcoin Cash. Weil sich das Entwickler-Team des „Original“-Bitcoins gegen allzu schnelle Vergrößerungen der Blocks gewehrt hat, haben sich die Entwickler von Bitcoin Cash abgespaltet und ihre eigene Kryptowährung veröffentlicht.

Durch die Vergrößerung der Blöcke erhoffen sich die Entwickler geringere Transaktionsgebühren, höhere Effizienz und bessere Funktionalität. Man will sich gegen den großen Bruder durchsetzen. Die Gebühren, so die Hoffnung, steigen nicht so schnell, wenn die Blockgröße höher ist.

Die Vergrößerung der Blöcke war bereits ein Hauptgrund für die Entstehung von Bitcoin Cash. Da die Blockgröße bei Bitcoin nicht vergrößert wurde, sorgte das für hohe Transaktionsgebühren. Weil der Platz in den einzelnen Blöcken nur begrenzt ist, kann (muss) man höhere Transaktionsgebühren zahlen, um sich einen Platz für die eigene Transaktion abzusichern. Zahlt man diesen (erhöhten) Preis, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Transaktion validiert und damit schneller ausgeführt wird.  Das ist auf Seiten von Bitcoin ein klarer Nachteil in Sachen Benutzerfreundlichkeit.

Bitcoin Cash Update lockt mit besserer Skalierbarkeit


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Dieser Mangel an Skalierbarkeit ist es schließlich, womit sich Bitcoin Cash von Bitcoin absetzt. Mit der Vergrößerung der Blöcke ist dort mehr Platz für mehr Transaktionen, die Benutzer müssen weniger zahlen und können ihre Transaktionen schneller und günstiger validieren.

Die geplanten Hard Forks sollen die Vorteile weiter ausbauen. Die Kryptowährung soll durch die Blockvergrößerung besser skalierbar und dadurch auch zuverlässiger werden. Die größte Hoffnung der Entwickler ist es dabei, dass sie sich im internationalen Konkurrenzkampf der Kryptowährungen durchsetzen und die Mainstream-Adaption von Bitcoin Cash weiter wächst. Die aktuelle Kursentwicklung scheint ihnen Recht zu geben. Mit einem Kursanstieg von knapp 28 % in der Woche und guten 238 % im Monat liegen sie im monatlich-prozentualen Anstieg sogar vor Bitcoin, dessen phänomenales Anschwellen momentan alle Rekorde zu brechen scheint.

Inwiefer sich Bitcoin Cash durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Es gilt wie immer: Es bleibt spannend.

BTC-ECHO

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