Das Oster-Spezial Bitcoin-Bullenmarkt lange nicht vorbei: Wie bullish wird 2021?
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Der Osterhase mit einem Korb voll Bitcoin

Quelle: Shutterstock

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Die Bitcoin-Bullen sind noch lange nicht erschöpft. Doch auch wer bisher nicht in Bitcoin investiert war, kann noch punkten. Willkommen beim Oster-Spezial des Meinungs-ECHOs.

Ganz nach dem Motto “pack nicht alle Eier ins selbe Körbchen” ist auch der Osterhase ein echtes Finanzgenie, der die Kunst des Diversifizierens beherrscht. Bei der Portfolioallokation sollte auch Bitcoin nicht zu kurz kommen. Denn wie gut sich BTC zur Portfoliobeimischung eignet, zeigt ein Blick auf historische Daten. Betrachtet man etwa die durchschnittliche Rendite verschiedener Assetklassen über die letzten zehn Jahre, wird klar: Bitcoin ist ein Super-Asset.

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Im Zeitraum 2011 bis 2021 brachte BTC exorbitante 17.787.868 Prozent Gewinn. Zugegeben: Heißt man nicht gerade Trace Mayer oder Max Keiser, dürfte man diese Mondrendite verpasst haben. Das ist aber freilich kein Grund, das digitale Gold links liegenzulassen. Denn wie obige Grafik zeigt, darf man von Bitcoin immer noch Renditen von über 200 Prozent jährlich erwarten.

Auch ein Blick auf die Halving-Zyklen stimmt bullishe Töne an. Vergleicht man etwa das lineare Kurswachstum der letzten Zyklen mit dem aktuellen, muss man zu dem Schluss kommen, dass hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Zwar raten wir grundsätzlich zur logarithmierten Chartansicht. Manchmal bringt die lineare Darstellung die Dinge aber ganz gut ins Verhältnis. Ein Kurswachstum bis jenseits der 300.000 US-Dollar scheint unter diesem Gesichtspunkt noch in 2021 nicht ausgeschlossen.

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Die Bullishness von Dan Held, seines Zeichens Bitcoiner der ersten Stunde und Wachstumsstratege bei der Bitcoin-Börse Kraken, kennt indes keine Grenzen. Er hält einen Bitcoin-Kurs von einer Million US-Dollar bis Ende des Jahres “für möglich“. Und nein, das war kein verspäteter Aprilscherz. Na dann, prost Bullenmarkt.

Volle Körbchen, leere Körbchen

Doch wie viel BTC ist genug? Diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Sie hängt von der persönlichen Risikopräferenz des Anlegers ab. Die einzige falsche Antwort indes, ist null. Denn selbst Portfolios, in denen ein Prozent BTC und 99 Prozent Cash liegt, schlägt Aktienindizes wie den S&P500. Oder anders gesagt:

Oder doch all-in?

Andere wiederum sehen in der aktuellen Marktphase einen No Brainer für All-in-Positionen. Ki Young Ju, seines Zeichens CEO des On-Chain-Datendienstes CryptoQuant, sieht die Zeichen für eine BTC-Yolo-Position gekommen.

Was Ki Young Ju hier aus dem Kaffeesatz liest, übersetzt sich in etwa so: In der heißen Phase des Bull Runs kommt Bewegung ins Spiel und die Marktakteure verschieben Coins verstärkt in Richtung Exchanges. Schließlich will so mancher Bitcoiner lange gehodlte Eier aus dem Körbchen nehmen, um sie etwa gegen einen Lambo einzutauschen. Ergo, die Velocity, also die Umlaufgeschwindigkeit steigt – ein Zeichen für Überhitzung des Marktes.

Vergleicht man aber die aktuelle Bitcoin Velocity mit der von 2017, fällt auf, dass da noch Luft nach oben ist. In anderen Worten, der Bullenmarkt ist weit von seinem Plateau. Für so manchen Marktbeobachter heißt das: all-in.

Dass der Bitcoin-Markt zwischen den Bullenmärkten 2017 und 2021 einen riesigen Sprung gemacht hat, deutet auch Analyst Joseph Young an.

Damals lastete der Kryptowährung Nr. 1 noch ein deutlich verruchteres Image an. Die häufig angemahnte Blase sollte sodann Ende Dezember auch vorläufig platzen. Mittlerweile ist der Bitcoin-Markt allerdings viele gewichtige Schritte gegangen und das Asset ein ernstzunehmender Player auf dem globalen Finanzmarkt geworden. Zuletzt überstieg die Marktkapitalisierung der Kryptowährung Nr. 1 sogar die historische Marke von einer Billion US-Dollar. Frohe Ostern wünscht euch BTC-ECHO!


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