PWC-Bericht Bitcoin (BTC): Hedgefonds werden profitabler

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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viele gestapelte bitcoin münzen

Quelle: Shutterstock

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Der „Crypto Hedge Fund 2020“-Bericht ist öffentlich. Darin untersuchen PWC und Elwood den Markt rund um Hedgefonds im Bereich Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

Das verwaltete Bitcoin– und Krypto-Vermögen in Form von Hedgefonds ist insgesamt im Volumen gestiegen. Auch im Bereich des Profits hat sich etwas getan. So hatten Hedgefonds für Bitcoin & andere Kryptowährungen im Jahr 2019 eine Rendite von 30 Prozent gehabt, 2018 waren es noch 19 Prozent. Der prozentuale Anteil von Hedgefonds mit einem verwalteten Vermögen von über 20 Millionen US-Dollar sei indes von 19 auf 35 Prozent gestiegen. Das kann man einem Bericht entnehmen, den die PricewaterhouseCoopers (PWC) jüngst gemeinsam mit Elwood veröffentlicht hat.

Hedgefonds für Bitcoin & Co.: So haben sie sich verändert

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, handle es sich bei der Mehrheit von Hedgefonds um Family Offices (48 Prozent) oder High-Net Worth Individuals (42 Prozent). Die häufigste Strategie in Bezug auf Hedgefonds für Bitcoin und den Krypto-Markt sei quantitatives Hedging (48 Prozent) und Langzeitinvestments (19 Prozent). Demgegenüber stehen laut Bericht ein Short-Anteil von 17 Prozent und mehrteilige Strategien von 17 Prozent.

97 Prozent der Hedgefonds fallen dabei auf Bitcoin (BTC). Weitere Krypto–Assets sind laut PWC-Bericht:

  • Ethereum (ETH) 67 %
  • Ripple (XRP) 38 %
  • Litecoin (LTC) 38 %
  • Bitcoin Cash (BCH) 31 %
  • EOS (EOS) 25 %

Zudem seien Krypto–Hedgefonds in Staking sowie in den Krypto-Verleih beziehungsweise Lending und Borrowing investiert. Außerdem habe sich die Art der Verwahrung der Assets verändert. So hätten insgesamt 81 Prozent (vorher 52 Prozent) zu individuellen Verwahrlösungen gewechselt.

Werden die Vermögensverwalter professioneller?

Zudem stellt PWC in ihrem aktuellen Bitcoin–Hedgefonds-Bericht die Vermutung auf, dass das Aufkommen neuer Krypto–Hedgefonds mit der Entwicklung des Bitcoin-Kurs korreliere. So stellt das Unternehmen einen starken Anstieg an neuen Fonds nach dem Bullrun 2017 fest.

bitcoin und krypto hedgefonds entwicklung
Grafik entnommen vom PWC-Report.

Außerdem kann man dem Bericht entnehmen, dass die Dauer der Erfahrung, die Vermögensverwalter mitbringen, gewachsen sei. Demnach sei die durchschnittliche Jahresanzahl an Management-Erfahrung von 24 auf 50 Jahre gestiegen. Die Initiatoren des Berichts schließen daraus, dass man von einer zunehmenden Professionalisierung ausgehen könne. Allerdings könne dieser Anstieg an Erfahrung auch lediglich darauf zurückzuführen sein, dass der prozentuale Anteil von jüngeren Mitgliedern in zuletzt beendeten Hedgefonds höher gewesen sein könne.

Auch den Ursprung beziehungsweise der Standort der Bitcoin– und Krypto–Hedgefonds hat PWC indes untersucht. Der Großteil aller Hedgefonds (42 Prozent) hat seinen Standort demnach auf den Cayman Islands. Den Großteil der Fondsmanager fand PWC demgegenüber in den USA ansässig.

standorte der bitcoin- und krypto-hedgefonds in einer tabelle dargestellt. rote balken zeigen an, welcher prozentuale anteil sich wo befindet. aufgeteilt in standort und standort der manager
Grafik entnommen von PWC.

Hier lässt sich eine klare Tendenz zu Offshore-Standorten erkennen.

Wenn man sich den rechtlichen Zuständigkeitsbereich der Fonds ansieht, kann man keine großen Veränderungen zu unseren Daten im Jahr 2019 erkennen. Die Cayman Islands und die British Virgin Islands bleiben die bevorzugten Offshore-Zuständigkeitsbereiche und die Vereinigten Staaten die bevorzugte Niederlassung an Land. Unsere Daten von 2019 haben außerdem gezeigt, dass die Cayman Island die zweithäufigste Jursidiktion in Bezug auf die Anzahl an Krypto-Hedgefonds-Manager nach den USA waren. Wir glauben aber auch, dass die Daten nicht das ganze Bild gezeigt haben. Auch wenn die Investment-Manager auf den Cayman Islands lokalisiert waren, waren sehr wenige auch physisch dort,

schließt der Bericht.


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