Marktupdate Bitcoin (BTC), das bessere Gold?

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Bitcoin-Münze vor Gold-Nuggets
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Bitcoin wird nicht umsonst als digitales Gold bezeichnet. Im direkten Vergleich hat die Kryptowährung aber in einigen Punkten die Nase vorn. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist erneut an der Schlüsselmarke von 11.000 US-Dollar abgeprallt und mit einem Minus von 2,3 Prozent in den letzten 24 Stunden auf aktuell 10.465 US-Dollar gerutscht. Auf Wochensicht knickt die Krypto-Leitwährung somit um 1,9 Prozent ein.


Als wichtiger Widerstand rückt die 10.500 US-Dollar in den Fokus der Bullen. Prallen diese auch an dieser Marke ab, ist ein Kursrutsch in Richtung 10.000 US-Dollar einzuplanen. Kann die Marke gehalten werden, bildet sich wieder Momentum für einen deutlichen Kursaufschlag, der den Bitcoin-Kurs wieder in die Nähe der 11.000 US-Dollar bringen könnte.

Bitcoin, das bessere Gold?

Wegen seiner Qualitäten als Wertspeicher wird Bitcoin auch als „digitales Gold“ bezeichnet. Geht es nach Tyler Winklevoss, Mitgründer der Krypto-Börse Gemini, läuft die Kryptowährung aufgrund seiner inhärenten Eigenschaften über kurz oder lang dem Edelmetall aber den Rang ab.

In neun von zehn Kategorien sticht Winklevoss zufolge Bitcoin Gold aus. Was die Knappheit anbelangt ist BTC durch seinen Code auf 21 Millionen Coins festgelegt. Auch Gold ist zwar ein endlicher Bodenschatz, seine tatsächliche Umlaufmenge aber viel variabler. Der BTC Supply ist im Vergleich zu den Gold-Reserven bis aufs Gramm abgewogen.

Das Überleben von Bitcoin wird derweil durch die Blockchain abgesichert. So lange sich Nodes am Netzwerk beteiligen, existiert das digitale Gold.

In Puncto Übertragbarkeit dürfte es wenig verwundern, dass Bitcoin die Nase vorne hat. Während sich die digitale Währung per weniger Mausklicks quer über den Globus von einer an die nächste Adresse senden lässt, muss Gold physisch bewegt werden.

Hinsichtlich Teilbarkeit gewinnt Bitcoin ebenfalls den direkten Vergleich. BTC lässt sich schließlich bis zu Einhundert Millionen Satoshis aufteilen, Gold hingegen ist nicht beliebig teilbar und auf die Unze als kleinste Einheit festgelegt.

Bei der Aufbewahrung der Assets werden ebenfalls die Vorteile des digitalen Golds sichtbar. BTC braucht nur eine Wallet zur sicheren Aufbewahrung. Goldanleger benötigen demgegenüber einen Safe zur Verwahrung.

Zudem ist Bitcoin im Gegensatz zu Gold fälschungssicher. Der Goldanteil in Münzen und Barren kann durch Legierungen und Beimischungen anderer Metalle verfälscht werden. Bitcoin braucht keinen Reinheitsgehalt: Ein Bitcoin bleibt immer ein Bitcoin.

Einzig in der letzten Kategorie der Adaption muss sich die virtuelle Währung (noch) geschlagen geben. Ein ungleicher Vergleich: Während Gold auf eine tausendjährige Geschichte zurückblickt, hat BTC mit seinen 11 Jahren auf den Buckel nicht einmal das Teenager-Alter erreicht. Bei der Kapitalisierung zieht Bitcoin somit eindeutig den Kürzeren. Sind es bei Bitcoin knapp 200 Milliarden US-Dollar, verbucht Gold eine Kapitalisierung von 9 Billionen US-Dollar.

Performance: Gold vs. BTC

Darüber hinaus haben sich Gold und BTC bisweilen als krisensichere Assets erwiesen. Während Gold jedoch seinen Status als sicherer Hafen verteidigt, steht Bitcoin noch in der Bringschuld. Die Kryptowährung hat zwar die Verluste des Marktcrashs Mitte März mehr als wett gemacht. Die Abverkaufswelle hat dennoch gezeigt, dass Bitcoin nach wie vor einen Platz als Risiko-Position im Portfolio vieler Investoren hat.

Kontrastiert man die bisherige Entwicklung beider Assets in 2020, liegen BTC und Gold jedoch aktuell gleich auf. Sowohl Gold als auch Bitcoin haben in den letzten fünf Monaten neue Jahreshochs gebildet.

Quelle Skew

Die Korrelation beider Anlageklassen hat somit am 19. September einen Spitzenwert von 76 Prozent erreicht.

Quelle Skew

Zählt man alle von Winklevoss genannten Faktoren mit der bisherigen Performance zusammen, scheint es demnach nur eine Frage der Zeit, bis Bitcoin sein Wertversprechen als digitales Gold einlöst. Bis BTC allerdings die Kapitalisierung von Gold einholt, dürften noch einige Halvings ins Land streichen.

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