Bitcoin bis 2030 über 500.000 Dollar wert?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Gemäß einer Prognose von Jeremy Liew und Peter Smith soll ein Bitcoin bis 2030 über 500.000 Dollar wert sein.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Bitcoin benötigt keine Vorstellung, handelt es sich doch um die Kryptowährung mit dem höchsten Marktkapital, einer riesigen Community und Minern, die inzwischen mit einer Hashrate von 3 EH/s arbeiten. Seit einigen Monaten zeigt Bitcoin weiterhin einen starken positiven Preistrend, der den Bitcoin-Kurs auf über 1.000 Dollar hob.

Nun wurden Prognosen präsentiert, nach denen die Kryptowährung innerhalb der nächsten dreizehn Jahre auf einen Kurs von 500.000 Dollar steigen soll.

Eine dieser Prognosen kam von Jeremy Liew und Peter Smith und wurde im Business Insider veröffentlicht. Hier handelt es sich keineswegs um Unbekannte: Jeremy war der erste Investor von Snapchat und Peter Smith ist Gründer und CEO des Krypto-Unternehmens Blockchain.

Hintergründe zu der Einschätzung Bitcoins


Ihre Prognose begründen die beiden über die ansteigende Bitcoin-Adoption: Der Markt für Überweisungen ist in den letzten fünfzehn Jahren um 100% Prozent gewachsen – für Bitcoin-basierte, weltweite Transaktionen existiert also ein großer Markt.

Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Die politisch brisanten Zeiten unter anderem in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien soll gemäß der Prognose auch verstärkt dazu führen, dass Leute ihr Eigentum in Bitcoin absichern. Wie man an den Beispielen in China, Venezuela oder Indien sieht hat eine derartige Absicherung schon heute begonnen: Das System, was den Menschen ohne Bankkonto eine finanzielle Absicherung ermöglicht, ist Bitcoin.

Die immer stärkere Nutzung von Mobilgeräten hilft den Menschen dort, entsprechende Services zu nutzen. In den kommenden Jahren soll Bitcoin in 50% der Smartphone-basierten Transaktionen ausmachen.

Gemäß der Prognose von Liew und Smith soll das Bitcoin-Netzwerk bis 2030 um 6100% wachsen. Mit über 20 Millionen verfügbaren Bitcoin und einem dramatischen Anstieg an Nutzern soll gemäß dieses Szenarios der Wert von Bitcoin ein All-time-high im Jahr 2030 erreicht haben.

Natürlich muss für eine derartig hohe Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel das oft diskutierte Skalierungsproblem gelöst werden. Sollte es hier zu keiner Lösung kommen wird man sich nach anderen Kryptowährungen umschauen. Doch bis 2030 ist noch viel Zeit – und mit Bestrebungen wie SegWit kümmern sich einige um das Skalierungsproblem.

Ob die dargestellte Einschätzung wirklich realistisch ist, wird natürlich die Zeit zeigen. So oder so ist es jedoch interessant, wenn namhafte Leute in Magazinen, die nicht zu den üblichen Bitcoin/Blockchain-Magazinen gehören, eine derart gewagte These vertreten.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Gautham via Newsbtc


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