Krypto & Co. 5 Bitcoin-Websites, mit denen du den Überblick behältst

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

David Scheider hat Philosophy & Economics an der Uni Bayreuth studiert. Getreu dem Krypto-Motto „Banking the Unbanked“ interessiert sich David vor allem für die Möglichkeiten der finanziellen Inklusion von Entwicklungsländern.

Bitcoin (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

Eines von Bitcoins Wertversprechen ist die Transparenz, die dem undurchsichtigen Finanzsektor entgegensteht. Wer wirklich wissen will, was unter der Haube der Kryptowährung Nr. 1 vor sich geht, muss nur hinschauen. Wir haben 5 Websites herausgesucht, die Bitcoinern helfen, den Überblick zu behalten.

1. Clark Moody Bitcoin

Das Dashboard von Clark Moody Bitcoin ist eine wahre Fundgrube. Von Marktkapitalisierung über Hash Rate und Difficulty bis hin zur Lightning-Kapazität findet der Datennerd alles, was das Herz begehrt. Wer selbst eine Full Node betreibt, muss natürlich nicht auf Daten von Dritten wie Clark Moody zurückgreifen, sondern kann Netzwerkstatistiken eigenständig ablesen. Für alle anderen bietet der Gründer von Picks and Shovels, einem Krypto-Portfolio-Manager für institutionelle Investoren, die ideale Übersichtsseite für alle Daten rund um Bitcoin.

2. Hodlwave

Wer hätte gedacht, dass über 21 Prozent aller UTXOs im Bitcoin UTXO Set seit mindestens fünf Jahren nicht bewegt wurden? Diejenigen, die kürzlich einen Blick auf Hodlwave geworfen haben zum Beispiel. Denn die Website hat einzig die Funktion, die „UTXO Age Distribution“, also die zeitliche Verteilung anzuzeigen, wie lange welcher Anteil an BTC nicht mehr die Adresse gewechselt hat. Im Kern ist der Chart ein weiteres Indiz für die Wertspeichertheorie, die so mancher Bitcoiner anhängt. Schließlich wurden mehr als die Hälfte aller UTXOs im Netzwerk mindestens sechs Monate nicht mehr bewegt. Ein Großteil der Investoren ist also dem Lager der Hodler zuzurechnen. Auch der Anteil der Langzeithodler wächst: Über 40 Prozent der BTC verweilen seit mindestens 18 Monaten auf ein und derselben Adresse.

3. UTXO Stats

Wie der Name nahelegt, beschäftigt sich auch UTXO Stats mit einer Visualisierung des Bitcoin UTXO Sets. Allerdings steht, anders als bei Hodlwave, dabei nicht die zeitliche Verteilung der ausgabebereiten BTC im Vordergrund, sondern die Anzahl der UTXOs im jeweiligen Block sowie die damit verschickten BTC. Während etwa Ende 2017 eine klar Zunahme an UTXOs pro Block zu erkennen war, wurde es im Krypto-Winter 2018 eher dünn. Mittlerweile nimmt die Transaktionsfreudigkeit der Bitcoiner wieder zu unschwer zu erkennen an der farblichen Intensivierung der linken Spalte. Ein Blick auf utxo-stats.com lohnt sich.

4. Useful Tulips


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Im Kern misst Useful Tulips lediglich das Transaktionsvolumen der Peer-to-Peer-Exchange LocalBitcoins. Doch daraus ergibt sich laut Autor, dem Datenwissenschaftler Matt Ahlborg ein eindeutiges Bild: Bitcoin ist in vielen Regionen der Welt weniger Spekulationsobjekt als mehr handfeste ökonomische Notwendigkeit. Demnach sei das Handelsvolumen von LocalBitcoins insbesondere zu Zeiten geopolitischer Verwerfungen groß.

Die Bitcoin-Aktivität auf der Plattform konzentrierte sich auf bestimmte geopolitische und sozioökonomische Gegebenheiten, und dieser Nutzen, nicht die Spekulation, war wahrscheinlich die treibende Kraft,

so der Autor in einem Artikel auf Medium.

Wer also auch der Meinung ist, dass Bitcoin mehr als nur eine neue Tulpenmanie ist, der darf auf Useful Tulips nach stützenden Argumenten suchen.

5. Bitcoin’s Never Look Back Price

Der Hodler von Welt weiß: nicht die Jahreshöchststände zeichnen ein belastbares Bild des Status quo der Kryptowährung Nr.1, sondern die jährlichen Tiefstände. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der Bitcoin Never Look Back Price. Dabei handelt es sich im Grundsatz um einen Chart, der Bitcoin-Kursstände veranschaulicht, die einmal überschritten nie wieder unterboten werden. Ein solcher Unterboden befindet sich etwa bei 6.613 US-Dollar eben genau dem Boden des zurückliegenden Mini-Dips. Letztlich veranschaulicht der Never-Look-Back-Kurs die zwar hochvolatile, aber dennoch steigende Natur des Bitcoin-Kursverlaufs.

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