Zaif: 59 Millionen US-Dollar-Börsenhack in Japan

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Unbekannte stahlen am 17. September von einer japanischen Börse Kryptowährungen im Wert von 59 Millionen US-Dollar. Von der Börse Zaif wurden insgesamt 5.966 Bitcoin sowie einige Reserven an Bitcoin Cash und MonaCoin entwendet.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

Die Rufe nach dezentralen Börsen werden mit jedem Tag lauter. Ob Binance, Coincheck oder Mt.Gox: Immer wieder sehen sich zentralisierte Kryptobörsen Hacker-Angriffen ausgesetzt. Das zeigt sich jüngst wieder im Fall der japanischen Börse Zaif. Dort entwendeten Unbekannte die nicht unwesentliche Summe von 5.966 Bitcoin, außerdem einen kleinen Vorrat an Bitcoin Cash und MonaCoin.

Das alles kann man einer Nachricht des Unternehmens Tech Bureau Inc. entnehmen. So habe der Zaif-Betreiber am 17. September einen Serverfehler entdeckt, nachdem man den Betrieb vorübergehend eingestellt hatte. Am nächsten Tag bemerkte die Börse dann, dass es sich um einen Hack gehandelt haben musste und beschloss, die japanische Finanzaufsichtsbehörde von den Vorfällen zu unterrichten.

Fisco Digital Assets Group rettet Zaif – und sich selbst

Um die verlorenen Kundengelder wiederherzustellen, tritt nun Fisco Ditgital Assets Group auf den Plan. Diese verspricht, der japanischen Börse unter die Arme zu greifen. Dafür will sie insgesamt fünf Milliarden Yen (circa 44,5 Millionen US-Dollar) springen lassen. Die Rettungsaktion hat jedoch ihren Preis: Tech Bureau musste einwilligen, dass sie mehr als die Hälfte ihrer Wirtschaftsprüfer und Geschäftsführer entlässt. Dafür wird die Fisco Digital Assets Group die Hauptgesellschafterin der japanischen Börse.

Behörden haben viel zu tun

Die Aufgaben dürften sich auf den Schreibtischen der japanischen Börsenaufsichtsbehörde bereits stapeln. Diese hat erst vor Kurzem eine Reihe von neuen Richtlinien für den geregelten Handel mit Kryptowährungen erlassen. Im Zuge dessen machte sich die Financial Services Agency daran, einige Blockchain- und Kryptowährungsunternehmen einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Daraufhin erhielten einige wenige Börsen die Lizenz, um weiter Bitcoin und andere Kryptowährungen zu handeln. Noch mehr bekamen selbige jedoch entzogen. Im Lichte der offenbar nicht enden wollenden Angriffe auf Börsen überall scheint es jedoch an der Zeit, dass das Ökosystem damit beginnt, sich selbst zu regulieren – mit dezentralen Börsen.

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