Wien: Zentrum für Blockchain-Forschung erhält Millionen-Zuschuss

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Fernab von Bitcoin: In Wien entsteht ein neues Zentrum der Blockchain-Forschung. Das staatlich subventionierte Austrian Blockchain Center (ABC) soll Österreich auf dem Gebiet der Blockchain-Entwicklung international konkurrenzfähig machen. 

Dass Blockchain mehr als nur Bitcoin ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. So forciert Österreich seine Anstrengungen bei der Blockchain-Forschung. Mit dem Austrian Blockchain Center (ABC) entsteht in Wien ein interdisziplinärer Verbund aus Wissenschaft und Wirtschaft, der sich ganz der Weiterentwicklung von Blockchain-Anwendungen verschrieben hat. Bei ABC handelt es sich um ein sogenanntes COMET-Zentrum, das von der österreichischen Forschungsförderungsgemeinschaft (FFG) mitfinanziert wird. Wie die FFG am 28. November auf ihrer Homepage mitteilte, beteiligt sich der Staat mit insgesamt 17 Millionen Euro an ABC sowie zwei weiteren COMET-Neulingen.

ABC hat seinen Sitz im Institut für Produktionsmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien. Neben 21 wissenschaftlichen Einrichtungen sind 54 Unternehmen an ABC beteiligt. Dazu kommen noch 17 zum Großteil internationale Unternehmen. Das kann man einer Pressemitteilung der Wirtschaftsuniversität Wien vom 29. November entnehmen. Das Austrian Blockchain Centre soll sich dabei vor allem fünf Problemfeldern widmen:

  • Kryptographie, Technologie & Sicherheit
  • krypto-ökonomisches Modelling & Blockchain-Anwendungen für Business
  • neue Industrien & Blockchains in Manufacturing
  • Data-Science-Methoden für Blockchain-Analyse & -Vorhersagen
  • rechtliche und politische Implikationen

Dabei obliegt die Koordination der fünf Bereiche jeweils unterschiedlichen Instituten. Während die Wirtschaftsuniversität Wien etwa für den Bereich der Modellierung krypto-ökonomischer Modelle und Anwendungen zuständig ist, koordiniert mit SBA Research ein weiteres COMET-Zentrum das Feld der Kryptographie, Technologie und Sicherheit.

Vorbildliche Blockchain-Förderung fernab von Bitcoin

Als COMET-Zentrum der Kategorie K1 erhält das Projekt für die nächsten acht Jahre staatliche Fördergelder in Höhe von bis zu 2,55 Millionen Euro pro Jahr.

Mit der Gründung des ABC unterstreicht die Alpenrepublik ihre progressive Haltung gegenüber der Technologie, die unter Bitcoin liegt. Dass nun wirklich Geld in die Hand genommen wird, um die Blockchain-Entwicklung zu fördern, ist begrüßenswert. Vonseiten der deutschen Bundesregierung vermisst man solche Signale noch – auch wenn vage Statements durchblicken lassen, dass das Thema sich wachsender Prominenz erfreut.

Immerhin: Gesundheitsminister Jens Spahn hat zum Blockchain-Wettbewerb aufgerufen. Dieser wird aber, vor allem angesichts der österreichischen Millionen-Förderung, einen vergleichsweise kleinen Beitrag zur Blockchain-Entwicklung leisten.

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